Lowepro Passport Sling II

Lowepro Passport Sling II

Lowepro Passport Sling II

Als meine Freundin noch fotografierte, hat sie sich die Lowepro Lowepro Passport Sling II gekauft. Ich kannte die Tasche schon früher aus dem Netz, war aber bis dahin skeptisch.

Nun konnte ich sie auf meinem Trip durch Berlin ausgiebig testen.

Auch diese Tasche ist nicht optimal, aber das ist leider keine. Aber für so etwas, wie Städtereisen ist sie schon sehr praktisch.

Sie kostet nur ca. ab 35 Euro, wiegt leer nur 0,4 kg und trägt nicht so sehr auf.
Für mich die Hauptargumente für die Tasche, aber nicht die einzigen.

Die Tasche ist etwas ungewöhnlich geschnitten, aber das ist durchaus sinnvoll. In den einen Teil, der so hoch geht, kann man etwas größere Gegenstände unterbringen. Dieser Teil ist allerdings nicht gepolstert, da für andere Sachen, als Foto-Equipment gedacht. Eine weitere Besonderheit an diesem Teil findet sich außen. Mit einem Reißverschluss kann man die Tasche nämlich vergrößern. Wenn man in einer Stadt unterwegs ist, dann kauft man hier und da mal was. Dann ist es praktisch, wenn man das einfach verstauen kann.

Ein weiteres besonderes Merkmal sind die offenen Außentaschen. Einerseits praktisch, weil man so schnell an z. B. Sonnenbrille ran kommt, aber andererseits kommt auch jeder andere dran. So etwas wie Sonnenbrille oder Stadtplan sind nicht kritisch, aber Handy oder ähnliches würde ich dort nicht unterbringen. Ich bin auch mal durch Regen damit gelaufen. Dafür waren die Taschen auch nicht so vorteilhaft. Es ist nicht so, dass sie voll laufen, aber so ein Stadtplan wird da schon nass.
Die Tasche am hinteren Teil finde ich wiederum praktisch, weil man dort eine Trinkflasche unterbringen kann.

Die Polsterung fürs Foto-Equipment ist gut und lässt sich vollkommen entfernen, so dass man die Tatsache auch als normale Tasche nutzen kann.

Es gibt innen noch zwei mit Klettverschluss versehene kleine Seitentaschen, doch die sind wirklich klein. Da passt kein aktuelles Smartphone rein. So weit ich weiß, wurde genau das beim Nachfolger der Tasche verbessert.

So manche Foto-Tasche wiegt leer schon über 1 kg. Wenn man damit mehrere Tage am Stück unterwegs ist, dann macht sich das Gewicht sehr bemerkbar. Diese Tasche ist aber schön leicht.
Dabei hatte ich meine X-T1, das XF 18-55 mm, das XF 35 mm, das XF 14 mm und das XF 27 mm, wobei ich nicht immer alle Objekte mit mir rum geschleppt habe. Dazu so Sachen, wie Sonnenbrille, Portmonee, Akkus, Speicherkarten, manchmal mein GorillaPod Stativ und Wasser.
Da die Tasche nicht weit vom Körper ansteht, trage ich sie komplett am Rücken, ähnlich wie eine Sling-Tasche. So habe ich mehr Bewegungsfreiheit. Der Vorteil zu einer Sling-Tasche ist aber, dass man die Tasche mal auf der einen Seite mal auf der anderen Seite tragen kann. Das entlastet die Schultern etwas.

Lowepro Passport Sling II am Mann

Lowepro Passport Sling II am Mann

Alles in allem eine sehr gute Tasche für wenig Geld.

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Fujinon XF 27mm f/2.8

Fujinon XF f/1.4 35 mm R und Fujinon XF 27mm f/2.8

Fujinon XF f/1.4 35 mm R und Fujinon XF 27mm f/2.8

Für meinem Trip durch Berlin habe ich mir das Fujinon XF 27 mm f/2.8 leihen und testen. Der Tests erfolgte an meiner X-T1.

Es ist das leichteste und kompakteste Objektiv für das Fuji X System. Ein klassisches Pancake Objektiv. Mit der Brennweite von 27 mm (ca. 41 mm @ KB) ist es auch recht vielseitig.
Auch über die Verarbeitung lässt sich nicht meckern. Der Autofokus ist auch schnell genug. Für mich hat es aber zwei gravierende Nachteile.
Der erste Nachteil ist, es hat keinen Blendenring, wie alle anderen Fuji-Objekive. Die Blende wird über ein Einstellungsrad an der Kamera gesteuert. Im Prinzip, wie bei den meisten DSLRs. Kein Weltuntergang, aber ich habe mich (unter anderem) wegen dem Bedienkonzept für das Fuji X System entschieden.

Der zweite Nachteil ist, dass es für das Objektiv keine Gegenlicht – oder Streulichtblende gibt. Wie sich das auf die Bildqualität auswirkt, weiß ich nicht, aber mir fehlt dadurch die Schutzfunktion der Blende. Beim XF 35 mm oder bei meiner X100s sich die Blenden aus Metall und schützen die Linsen somit sehr gut. Und es kommt so immer wieder vor, dass man auf die Linse packt und unerwünschte Flecken hinterlässt.

Kommen wir zu den wichtigsten Merkmalen. Preis und Bildqualität. Alle Bilder sind Ausschnitte aus einer SOOC-JPG Datei aus der oberen rechten Ecke. Dateien wurden nur beschnitten und verkleinert.

Fujifilm XF 27 mm F2.8 @ f/2.8

Fujifilm XF 27 mm F2.8 @ f/2.8

Fujifilm XF 27 mm F2.8 @ f/4

Fujifilm XF 27 mm F2.8 @ f/4

Fujifilm XF 27 mm F2.8 @ f/5.6

Fujifilm XF 27 mm F2.8 @ f/5.6

Fujifilm XF 27 mm F2.8 @ f/8

Fujifilm XF 27 mm F2.8 @ f/8

Fujifilm XF 27 mm F2.8 @ f/11

Fujifilm XF 27 mm F2.8 @ f/11

Der Neupreis liegt bei 350 €, gebraucht bekommt man sie schon für 250 Euro. Ist also nicht die Welt. Dafür bekommt man eine ordentliche Bildqualität, für Pancake Objektive sogar eine Hervorragende. Ich würde behaupten, es ist sogar besser, als das Objektiv der X100s. Dafür ist es lichtschwächer, hat keinen Blendenring und keine Gegenlichtblende. Und das Objektiv der X100s hat eine Brennweite von 23 mm (35 mm @KB),der klassischen Reportagebrennweite.

Bildwinkel der X100s mit 23 mm

Bildwinkel der X100s mit 23 mm

Bildwinkel des Fujinon XF 27 mm

Bildwinkel des Fujinon XF 27 mm

Bildwinkel des Fujinon XF 35 mm

Bildwinkel des Fujinon XF 35 mm

Für Leute, die schon eine X100(x) haben (und eine Fuji für Wechselobjektive) wird die Entscheidung nicht leicht fallen. Ich tendiere aber eher zu meiner X100s.
Für Leute, die keine X100(x) haben, ist das sicher eine gute Option, wenn man mal sehr leicht und kompakt unterwegs sein möchte.

Ich wünsche mir eigentlich ein Pancake Objektiv zu wechseln, aber mit der Brennweite von 23 mm und einer kompakten Gegenlichtblende. Also im Prinzip das Objektiv der X100(x) Reihe, nur eben zum Wechseln.

Fujifilm X100s und Fujifilm X-T1 mit dem Fujinon XF 27 mm zum Vergleich

Fujifilm X100s und Fujifilm X-T1 mit dem Fujinon XF 27 mm zum Vergleich

Ich habe für den Größenvergleich absichtlich die Gegenlichtblende der X100s drauf gelassen, weil ich sie in der Praxis auch drauf habe. Ohne der Blende sind die Objektive mehr oder weniger gleich groß.

Werbespot für Firmware Update Ver.4.00 für FujiFilm X-T1

Ich glaube, dass ist das erste Mal, dass ich einen Werbespot für ein Firmware Update (also eine Aktualisierung des Betriebssystems) sehe. Zumindest für Kameras.

Bin gespannt, wie die Verbesserungen am Autofokus-System in der Praxis funktionieren werden.
Egal, ich freue mich auf jeden Fall schon drauf.

Is Fuji’s Kaizen philosophy only a marketing gag?

Fujifilm x100s in spring

Fujifilm x100s in spring

One reason to switch from Nikon to Fuji was Fuji’s Kaizen philosophy (Kai=change Zen=good).
This means, that Fuji will improve their cameras by firmware updates. And this even after months or years after the release. And even after the release of the successor. So the X100 got an autofocus improvement after the release of the X100s.

You might say, that that a good camera should be ready at release and don’t need an improvement. I think, both is true. Some of the „improvements“ Fuji should have at the release. Especially because the cameras are quite expensive. But some things you will recognize after some usage.

Now fujirumors say, there will be no more improvements for the X100s. That’s very pity for me, because I love this camera.
Yes, I could buy the successor, the X100T. But for a camera with a fixed lens it is a lot of money. And when Kaizen is only a marketing gag, I don’t know, if I want to spend so much money for another Fuji camera.

So Fuji, I hope this is only a rumor, and not the truth. And if you don’t have ideas, how to improve the X100s, I’m pretty sure, the users can deliver. And I believe, most of them won’t be costly (I know, how it works, I’m a software developer).
Here are some ideas:

– customizable Q-menu
– iso shifting by exposure compensation in manual mode (I need this so bad)
– classic chrome (I don’t need this really, but I know, many owners wants it) (and I know David Hobby had a X100s prototype with this film simulation)
– more slots for custom settings
– I want to name the custom settings
– show the exposure time all the time in aperture priority mode (not only, when I half press the release botton)
– focus should stay at the same point when I turn the camera off an then on
– better battery indicator

Is Fuji’s Kaizen philosophy only a marketing gag? We’ll see. Fuji, it’s up to you to prove me wrong.

Review: Photo Hatchback 22L AW

Photo Hatchback 22L AW Rucksack mit meinem Stativ und einer Flasche Wasser an der Seite

Photo Hatchback 22L AW Rucksack mit meinem Stativ und einer Flasche Wasser an der Seite

Vor einiger Zeit habe ich einen Rucksack recherchiert. Ich wollte einen Rucksack, denn ich fürs Wandern und für Städtereisen nutzen wollte. Ich besitze bereits zwei Fotorucksäcke, einen Kleineren und einen Größeren. Doch das sind reine Fotorucksäcke. Beim Wandern und auf Städtereisen benötigt man aber meistens noch andere Sachen, wie Getränke, Proviant, Reiseführer etc.

Also brauchte ich einen Rucksack, der beides kann. Doch davon gibt es erstaunlich wenige. Ich hatte einige Ansprüche, müsste jedoch feststellen, dass keiner der Rucksäcke meinen Ansprüchen zu 100 % entspricht. Der Rucksack sollte so aufgeteilt sein, dass der Teil fürs Fotoequipment nicht all zu groß ist. Die meisten der in Frage kommenden Rucksäcke sind für DSLR ausgelegt. Daher ist der Teil fürs Fotoequipment meist zu groß, was sich negativ auf den Teil für Proviant recht klein ausfällt.
Ich habe ein kompaktes und leichtes Reisestativ, welches ich mitnehmen möchte. Bei vielen Rucksäcken befestigt man das Stativ aber hinten, quasi da, wo man auch ans Fotoequipment ran muss. So muss man jedes mal das Stativ abmachen, um ans Equipment zu kommen. Am liebsten war es mir, wenn man das Stativ seitlich befestigen kann.
Und natürlich sollte der Rucksack möglichst wenig kosten. Es ist unglaublich, wie viel man für so einen Rucksack hinblättern kann. Für diese Preise bekommt man locker einen großen modernen Wanderrucksack und ausgefeiltem Tragesystem. Finde das echt frech, was manche Hersteller verlangen.

Letztendlich habe ich mich für den Lowepro Hatchback 22L AW entschieden. Er hat mich knapp 77 € gekostet und erfüllt mehr oder weniger meine Anforderungen. Eine andere Farbe hätte mir besser gefallen, aber es gab ihn zu der Zeit nicht in einer anderen Farbe.

In das Equipmentfach passen meine Fuji X-T1 mit aufgesetztem Objektiv, dazu 2-4 kleine bis mittelgroße Objektive. Das Stativ kommt in die Seitentasche. In die andere Seitentasche kommt für gewöhnlich eine Wasserflasche.
Ins vordere Fach packe ich meist Kleinkram, wie Akkus, Filter, Adapter usw. Das Fach ist eigentlich für Notebooks oder Tablets gedacht. Bisher habe ich es aber nicht so genutzt.

Photo Hatchback 22L AW Rucksack  mit Fuji X-T1 und einigen Objektiven

Photo Hatchback 22L AW Rucksack mit Fuji X-T1 und einigen Objektiven

Photo Hatchback 22L AW Rucksack

Photo Hatchback 22L AW Rucksack

Ins obere Fach kommt bisher meine Polaroid SX-70 und Proviant. Darin befindet sich außerdem eine zusätzliche Tasche, die man von innen mit einem Reißverschluss schließen kann. Darin verstaue ich mein Portmonee. Darin befindet sich ein Bandit einem Hacken dran. An diesen Haken befestige ich meinen Schlüssel, so dass der nicht zufällig raus fällt, wenn ich mal das Portmonee heraus holen muss.
Leider ist dieser Haken aus Plastik, könnte also relativ leicht kaputt gehen.

Photo Hatchback 22L AW Rucksack mit leerem oberen Fach

Photo Hatchback 22L AW Rucksack mit leerem oberen Fach

Photo Hatchback 22L AW Rucksack mit befüllten oberen Fach

Photo Hatchback 22L AW Rucksack mit befüllten oberen Fach

Außerdem besitzt der Rucksack einen integrierten Regenschutz.

Besonders gut gefällt mir, dass man die Polsterung fürs Equipment komplett, wie eine Tasche heraus nehmen kann. Man kann die Unterteilung zwischen dem oberen und unterem Fach entfernen, und erhält so einen ganz normalen Rucksack mit 22 Litern Fassungsvermögen. Sehr flexibel also.

Die Verarbeitung ist solide, wenn auch hier und da Fäden abstehen. Das sind aber nur Endstücke, die man einfach abschneiden kann. Dann ist alles gut. Reißverschlüsse und Materialien sind sehr gut. Der Rucksack macht einen soliden Eindruck, so dass man ihm gerne sein teures Equipment anvertraut.

Bisher konnte ich ihn auf zwei Wanderungen nutzen. Der leere Rucksack ist relativ leicht. Er lässt sich bepackt gut und bequem tragen. Bei Bedarf kommt man schnell ans Equipment.
Mit diesem Rucksack nehme ich nun gerne mein Stativ mit und nutze es auch ausgiebig. Außerdem habe ich Platz für genügend Proviant.
Der Preis ist auch ok, wenn man bedenkt, dass man über 250 € für so was ausgeben kann.

Es gibt nur einen größeren Nachteil. Es gibt keine einfache Möglichkeit eine Jacke oder einen Pullover außen anzubringen. Beim Wandern kann es recht kühl sein. Doch wenn man einen steilen Berg hoch klettert, dann wird einem schnell sehr warm, und man möchte seine Jacke los werden. Oben will man sie aber wieder anziehen.
Da muss ich mir noch was überlegen.

Polaroid SX-70

Polaroid SX-70

Polaroid SX-70

Ich experimentiere ja schon seit längerem mit der analogen Fotografie. Bisher habe ich mich aber lediglich auf analoge Fotografie mit Filmen (Kleinbild und Mittelformat) beschränkt. Das hat sich nun geändert.

Irgendwann letztes Jahr bekam ich den Poladarium-Kalender geschenkt, und es war um mich geschehen. Ich habe mich in die Sofortbild-Fotografie verliebt.
Bereits auf der Photokina habe ich mich umgesehen. Fuji hat noch einige Sofortbild-Kameras und bietet auch die passenden Filme dazu an. Auf der Photokina wurden einige interessante Arbeiten von verschiedenen Künstlern gezeigt, die mir auch sehr gut gefallen haben.

Polaroid SX-70 zusammengefaltet

Polaroid SX-70 zusammengefaltet

Ich wollte das erst Mal ausprobieren und nicht zu viel Geld investieren. Daher habe ich auf eBay recht günstig eine Polaroid SX-70 Land Camera Model 2 ersteigert. Die Kamera wurde zwischen 1974 und 1977 hergestellt. Somit ist meine Kamera mindestens 38 Jahre alt. Funktioniert aber noch ganz gut.

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Die Firma Polaroid gibt es leider nicht mehr, daher gibt es auch keine originalen Filme, außer abgelaufene Restbestände. Es gibt allerdings ein von Fans initiiertes Projekt (Impossible Project), im Zuge dessen man eine alte Polaroid-Fabrik gekauft und mit Hilfe eines ehemaligen Arbeiters wieder ans Laufen gebracht hat.

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Leider entsprechen die Filme, die dort produziert werden nicht den Originalen. Entweder es weiß keiner mehr genau, wie es ging, oder man darf die alte Rezeptur nicht mehr mutzen.
Die alternativen Filme sind anfälliger bei der Bildentwicklung, sollen angeblich die Farben nicht so lange halten können, brauchen sehr lange für die Bildentwicklung (S/W 10 Min., Farbe 30-40 Min.) und enthalten 8 statt der früher üblichen 10 Bilder. Hinzu kommt, dass die Filme recht teuer sind. Die Filme kosten ca. 21 €, das macht knapp 2,70 € pro Bild. Das ist man gar nicht mehr gewohnt, da digitale Bilder erst Mal nichts kosten. Da überlegt man sich schon sehr gut, was man wie fotografieren möchte.

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Ich habe noch einige Polaroid-Bilder aus meiner Kindheit, und die sehen erstaunlich gut aus, im Vergleich zu so manchem Foto auf Papier aus dieser Zeit. Die alternativen Bilder sehen doch anders aus.
Da es keine anderen Alternativen für diese Kamera gibt, gilt hier „Friss oder stirb“. Ich finde die Bilder trotzdem oder gerade deswegen sehr interessant und schön. Irgendwie sehen viele der Bilder aus, wie Gemälde.

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Habe bereits einen Schwarzweiss- und einen Farb-Film verarbeitet. Die Ergebnisse sind durchaus ansprechend, wie ich finde. Man braucht allerdings ein wenig Übung und Erfahrung. Doch das geht recht schnell.
Ich habe z.B. gemerkt, dass die Bilder bei Kälte noch länger zum Entwickeln brauchen und dann meistens so einen Gelb-Blau-Stich bekommen. Ist aber auch logisch. Beim Entwickeln finden chemische Reaktionen statt. Und diese laufen grundsätzlich schneller ab, wenn man Wärme zuführt. Wärme ist ein Katalysator.

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

In Zukunft werde ich noch einige Manipulationen mit den Bildern ausprobieren. Man kann die Bilder bemalen (das Bild selbst oder den Rand), man kann sie auseinanderschneiden und neu zusammenfügen, man kann sehr viel Wärme zuführen (z.B. mit einem Fön) und dann die weiche Farbsicht verschieden bearbeiten, oder man legt die Bilder in eine Emulsion, die die Farbschicht abtrennt, die man dann wieder auf Papier oder andere Träger aufkleben und andere verrückte Dinge damit machen kann.
Ich habe Spaß an so was.

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Impossible 2784 Sofortbildfilm für Polaroid SX 70 Kamera (s/w monochrome/sepia 8 Aufnahmen)

Real world review: Fuji X100s for traveling

I usualy don’t wirte my blog in english, so please don’t judge me for my bad english. If you find mistakes, you can keep them.
But I think this would be interesting for more than only the german speaking people. I’m not a pro photographer and Fuji didn’t pay me.
I just want to share my experiences with Fujis cameras as travel cameras, and a little wish list 😉
Maybe someone will find this review helpful for his/her own trip. So let’s start.

I live in Germany and until now I only traveled across Europe. For example I was hiking with all my big backpack full of heavy Nikon gear through the Alps, and it was horrible.

A few weeks ago, I did a three weeks backpacking tour through Vietnam.
Before I started the tour, I was really unsure which camera I should take with me. Once I bought the X100s especially for this trip. But then I bought a X-T1 a few weeks before the trip. Too many options, hard to decide.
I think everybody knows this. Which camera should I take? Which lenses? Do I need a tripod? But what if I see a beautiful landscape? Than I will need a wide lens. But what if I see an interesting detail. Than I will maybe need a tele lens. And so on.
In the end everybody pack too much gear, and so did I. Even with the mirrorless system.
I had my X100s with a lens hood, a clear filter, a soft release button and a garitz half case. I even didn’t use bag or the lens cap for it.
And than I have the X-T1, the borrowed XF 18-55 mm, my XF 14 mm and my XF 35 mm. A small travel tripod, a nd-filter, cleaning stuff and some other little things like extra batteries and sd-cards.
So, I thought I was prepared.

My travel kit

My travel kit

When I arrived in the Old Quarter in Hanoi I quickly realized, my X-T1 and all my lenses are the wrong gear for ME in this place.
It’s overcrowded, it’s loud, the traffic is unbelievable chaotic. This is the right place for street and people photography.
Of course you can use a X-T1 for street photography. I even did (I will tell you later). But the X100s has some advantages.

The viewfinder is on the left side of the camera. Luckily I’m using the right eye to watch through the viewfinder. So I can use the left eye to watch the whole scene to get the right moment.
And when I’m shooting people, they can see my face. I think, this is important, because when you can’t speak a language, a smile can open the people for you.

Smile and the people will smile back

Smile and the people will smile back

The camera is small, lightweight and unobtrusive. I can take it wherever I want. I had it the whole time with me, even when we were in a restaurant for dinner. Usually you won’t bring a huge and loud dslr with you, if you want a nice and romantic evening.
Vietnam, especially the central and the south, is a hot country. I’m used to the weather in central europe. So I don’t want to carry big bags or heavy gear in a country, where I sweat like a pig.
Most of the time I wear short clothes, a slim waist bag (which I can hide under my shirt. I think it was the Jack Wolfskin Document Belt) for small stuff like extra battery, money, credit card and my cell phone, the X100s with a lens hood, clear filter, garitz half case and the soft release button. Nothing else. Not even a small bag for the camera. I wanted to keep so much liberty of action as possible. That feeling of freedom was great. I was not a pack mule anymore.
When we were traveling from one city to another city, the camera was stowed in my backpack (without a special camera bag) or I had it in my hand because I want to make pictures of the travel.

This is how I usually collect experiences

This is how I usually collect experiences

The leaf shutter is so damn quiet, I often had to check, if I made the photo. When I want to make a photo and don’t be discovered, this is a huge advantage. For example you are in a quiet temple and you don’t want to disturb the people there. You can turn your lcd off and only use the viewfinder. This and the quiet leaf shutter turns your camera into a stealth mode. Most of the people did’t even noticed I was making pictures of them.

The camera gives me free moving space, so I can fight with a crazy dangerous bonzai tiger

The camera gives me free moving space, so I can fight with a crazy dangerous bonzai tiger

The controls make it easy to use the camera quickly. I usually shoot in aperture priority and auto iso. So the most used controls are the aperture ring and the exposure compensation dial. In the viewfinder or on the lcd you can immidiately see the impact of your settings, before you press the release button. You don’t have to chimp because you know how the picture would look like before you press the release button. With a dslr you take a picture, you chimp, you modify your settings, you make the picture again until you have the „right“ exposure. This costs space on your sd card and time (while making the picture and later while postproduction).

After 14 hours in a train and after a shower we made plans

After 14 hours in a train and after a shower we made plans

The fixed lens without zoom might be not flexibel enough, you will think. But this lens has two advantages. It force you to think more about composition and what you really want to show. I had the XF 18-55 mm, but I can’t get used to it. I don’t like that I can’t see the setted aperture when the camera is not on. And when I zoom, the aperture changes.
I’m a prime lens guy.

The second advantage is, that when you don’t have the option to change the lens or the focal length, there is one parameter less to set. When you use this camera for a while, it becomes a part of your arm and of your vision. In the beginning I have to turn the camera on and look and try if the frame is right. But after a while I can see a subject and I know if I have to get closer or have to move back to get the right frame.
Did I missed some shoots? Of course I did. Sometimes I wished I had more wideangle or more tele.
But you also will miss shoots with an dslr and a range of 18-300 mm, because you will not have your camera with you and the people will notice you before you can take the picture of them.

They didn't noticed me

They didn’t noticed me

The classic design is also an advantage. When you point with a big dslr monster with a big lens (travellers often use „travel-lenses“ like 18-300) on somebody, you are not in stealth mode. And many people are scared.
If you point the X100s at somebody, this person often think, that this is a film camera. And they don’t take me seriously. They even often came to me and tell me how beautiful the camera is. A nice icebreaker. Our female guide of the cooking class in Hoi An fall in love with this camera, as she said.

I think it’s imortant to think about what kind of travel you gonna make and for what will the pictures be.
For example, if I would travel for my own, and have more time to make the pictures (using a tripod…) I maybe will shoot differently. If I will travel for example to Iceland (I plan this for the future), then I will use the X-T1 because Iceland has beautiful landscapes. And there I will use my XF 14 mm a lot.
But if you travel with your wife, maybe your kids or friends, the X100s will be the better camera. My goal was to make a personal travel diary for my family, for my friends and for the future me. So I tried to make the pictures more personal with more meaning for me and not this fancy pictures I was used to do.

The captain was a nice guy

The captain was a nice guy

I recommend you to watch David Hobby’s (The Strobist) workshop „The Traveling Photographer„. He said a nice sentence: „If you want better travel pictures, you have to have better travel experiences“. So don’t let your big and heavy gear stand between you and your travel experiences.

Is the X100s the perfect travel camera? Hell no!
Maybe Fuji will read this and I hope that they find my „wish list“ helpful.

The jpgs of the Fuji X cameras are great. I love the film simulations and the custom settings. But why have the X100s only 3 slots for custom settings? On my X-T1 I have 3 color- and 4 b&w-settings.
On the X100s I have 1 color- and 2 b&w settings. I need more!
Lets stay by the custom settings. I would like to give names to my custom settings. For example, if I have 3 b&w custom settings (more, less and normal contrast) I can’t see which setting I have to choose, because they have all the same name (the name of the film simulation). Now I have to choose a setting and watch which settings are included.

For a camera like the X100s, which is great for streetphotography, a face detection af would be great. So I can shoot from the hip and have the focus on the face of the people.

The lens is fast enough for most of the time. But an image stabilizer won’t hurt. I like the stabilizer of the zooms, where you can make photos with motion blur without a tripod.

The lens is fixed, so I think it would be easy to build this camera weather sealed. If you are travelling for example in Vietnam, as I did, you can be suprised by a really heavy rain. Or I was kayaking in the Ha Long Bay and I wanted to make pictures of this experience. I had to put my camera into a small plastic bag. This was annoying.

Sometimes I want to shoot in manual mode. Why can’t I choose the iso setting with the exposure compensation dial, when iso is set to auto iso? So I can choose the aperture, the shutter time and the exposure I want. This would make using manual mode much easier.

I love the tilting screen of the X-T1. I know, this doesn’t fit into the classic design concept. But I think usability should be more important than the design.

I can see the values like exposure time (in aperture priority) or iso, when I half press the release button. I want to see them all the time (like on my Nikon).

Everytime I turn the camera off an on, the camera sets the focus to a default point. Even if the manual focusing is set. Sometimes I see an interesting scene, but something is missing (maybe a human). So I turn the camera in manual focus mode and I pre-focus. And then I have to wait. Sometimes I have to wait a long time until the right moment. In this time I turn the camera off to save battery and turn it quickly on, when the right moment seems to appear. But then my pre-focus is gone, because the camera set it to default, when I turned the camera off.

Most of my wishes can be fulfilled by a firmware update. So Fuji please! 😉
When the next model of the X100(x) series will have my hardware wishes, I will immediately replace my loved X100s. I know, some of my wishes are part of the X100t, but not enough.

Please feel free to watch and read my travel diary. The texts are in german language, but maybe the google translator is good enough. The pictures were made all handheld. Most of them are made with the X100s. The last days of my trip I forced myself to use the X-T1 because I did’t want to carry this camera through Vietnam for nothing.
Maybe the pictures of the X-T1 are sharper (better lens), but the X100s pictures are my favourites. And when I watch my pictures and think about this trip, I always have a smile on my lips.