Schmieden für den Frieden

Als wir anlässlich der Photokina 2018 eine Tour durch das Photoszene-Festival Köln machten, sehen wir vor dem Museum Ludwig, wie sich Menschen über die Brüstung zur Dombauhütte beugten. Das an sich ist nichts Ungewöhnliches, das machen viele Menschen, aber nicht so viele auf ein Mal. Außerdem hörte man von unten ein ziemlich lautes Hämmern. An einem Samstag.

Ein kurzer Blick über die Brüstung zeigte uns, dort ging etwas Besonderes vor. Viele Menschen schmiedeten große Nägel und darüber prangte das Logo von Schmieden für den Frieden. Dabei handelt es sich um ein Projekt, bei dem Schmiede und Besucher große Nägel schmieden und mit einem Friedenssymbol versehen. Diese Nägel werden dann für 100 € verkauft und das Geld wird zu 70 % für wohltätige Zwecke gespendet. Die Nägel machen auch als Deko im Regal was her und man hat eine interessante Geschichte dazu zu erzählen. Wer kann schon von sich behaupten, er besitzt einen Nagel, der in der Kölner Dombauhütte von Hand geschmiedet wurde?

Nebenbei nutze ich die Gelegenheit mich in der Kölner Dombauhütte umzusehen, denn dazu hat man nicht alle Tage Gelegenheit. Vereinfacht ist es eine direkt am Kölner Dom gelegene Werkstatt, die sich ausschließlich mit der Instandhaltung des Doms beschäftigt. Und da der Kölner Dom aus recht empfindlichen Sandstein besteht, geht dort die Arbeit auch nie aus. Es gibt sogar ein Sprichwort, dass besagt, wenn der Dom mal fertig ist, dann geht die Welt unter.

So hatten wir die Gelegenheit nicht nur einer interessanten Aktion beizuwohnen, sondern auch eine Kölner Institution bewundern zu dürfen.

Advertisements
Yoko ono & co in der Galerie Arbeiterfotografie

Spaziergang zum Photoszene-Festival Köln

Wie ich bereits berichtet habe, werden auf der Photokina kaum noch Fotos ausgestellt. Dafür gibt es jetzt das Photoszene-Festival Köln. Viele interessante Events und Ausstellungen rund um das Thema Fotografie.

So haben wir den Photokina-Samstag genutzt und sind bei bestem Herbstwetter ein wenig durch Köln gezogen und haben ein paar Ausstellungen besucht. Leider haben wir bei weitem nicht so viel geschafft, wie wir vor hatten. Dafür haben wir ein paar nette Menschen kennengelernt.

Doing the Document im Museum Ludwig

Wir haben mit dieser Ausstellung angefangen, weil wir uns noch vorher in der Nähe im Restaurant Great Wall schön scharfes Lamm mit Chilli gegönnt haben.
Der Eintritt kostet leider 13 €, aber auch nur, weil man damit Zugang zum gesamten Museum, also auch allen anderen Ausstellungen bekommt. Die Fotos selbst waren von namenhaften Künstlern, wie Diane Arbus, Walker Evans, Lee Friedlander oder August Sander. Daher war dort zumindest für uns nicht viel „Neues“.

The Island of the Colorblind in der Galerie Lichtblick

Diese Ausstellung hat mich interessiert, weil ich selbst auch Infrarot-Fotografie betreibe. Tatsächlich habe ich eigentlich etwas Anderes erwartet, es waren recht wenige Bilder, die auch recht unterschiedlich waren. Aber dort konnte ich das erste interessante Gespräch über Fotografie und meine Projekte mit dem Betreiber der Galerie führen. Auch die Galerie an sich war recht speziell. Aber ich mag so etwas.

Yoko ono & co in der Galerie Arbeiterfotografie

Hier sind wir erst mal vorbei gelaufen, denn die Galerie ist eigentlich ein Teil einer Wohnung. Wir klingelten einfach und uns machte eine nette ältere Dame auf. Zufällig kam einige Minuten später auch die Künstlerin vorbei und wir konnten über ihre Arbeiten und die Fotografie im Allgemeinen plaudern. Die Bilder an sich waren jetzt nicht ganz so mein Ding, aber die zwei Damen und unser Gespräch waren sehr nett.

Fading Memories im Lokal Alte Feuerwache

Diese Ausstellung selbst fand ich leider etwas enttäuschend. Die Bilder wurden in einem Restaurant ausgestellt und zeigten im Prinzip die momentan recht beliebten und daher verbreiteten Lost-Places-Motive. Auch die technische Umsetzung entsprach nicht dem, was ich erwartet habe.
Dafür war die Location, also die Alte Feuerwache genau mein Ding. Ein alter Gebäudekomplex mit einem schönen Innenhof, wo sich die Menschen des Veedels (Kölsch für Viertel oder Kietz) zusammenkommen, gemeinsame Projekte durchführen und eine gute Zeit haben können. Kann mir gut vorstellen, dass wir da irgendwann noch mal hinfahren werden.

Sky / Sand im Studio Guido Schiefer / Thomas Kost

Sky / Sand im Studio Guido Schiefer / Thomas Kost

Sky / Sand im Studio Guido Schiefer / Thomas Kost

Das zu finden war auch nicht leicht. Zuerst musste man in einen Hinterhof und dann auch noch in einen Keller. Ich mag so etwas aber ganz gern, meistens viel lieber, als die üblichen fancy Galerien. So hat man oft die Gelegenheit einen Blick auf Bereiche werfen zu können, zu denen man sonst keinen Zugang hat.
Hier findet man zwei Ausstellungen. Die eine zeigt ältere Fallschirmspringer, die andere Bunker(-Ruinen) am Atlantikwall. Die
Fallschirmspringer sind sicherlich Zeitdokumente, für mich persönlich aber nur ganz nette Portraits. Die Bunker wiederum fand ich durchaus sehr interessant.

Wir hätten gerne noch mehr gesehen, aber die Ausstellungen sind über ganz Köln verstreut. Selbst mit der Straßenbahn ist nicht viel mehr zu schaffen, will man nicht im Laufschritt durch die Ausstellungen hetzen.
Auch wenn wir nicht mit allen Bildern etwas anfangen konnten, so erweitern sie doch den persönlichen Horizont. Außerdem kann man so einen schönen Tag damit verbringen durch eine schöne Stadt zu laufen und interessante Gespräche mit Gleichgesinnten zu führen.

Photokina 2018

Photokina 2018

Photokina 2018

Photokina 2018

Das war sie, die erste Photokina, die jährlich stattfindet. Auch diesmal habe ich sie besucht, auch wenn ich nicht ernsthaft an neuem Equipment interessiert war. Meine nächsten Anschaffungen (Fujifilm X-E3 und Fujifilm XF 23 mm F/2) stehen schon mehr oder weniger fest. Da sie aber quasi um die Ecke stattfindet, nutze ich die Gelegenheit die Neuheiten zumindest mal in Natura zu sehen und mir Druckerpapier anzuschauen.

Diese Photokina war nicht nur die erste Jährliche, sie war auch die erste deutlich Kleinere. Tatsächlich fehlten einige Marken oder hatten kleinere Stände. Die großen Marken hatten aber, wie gewohnt, weiterhin riesige Stände. Außerdem gab es noch weniger Ausstellungen als bisher. Besonders schmerzlich habe ich die Visual Gallery vermisst. Wenigstens wurde wenigstens der Deutsche Jugendfotopreis nicht abgeschafft.
Damit vollzieht die Messe weiterhin den Wandel weg von der Fotografie hin zur Fototechnik.

Wenn man überhaupt nicht weiß, was man sich kaufen möchte, ist de Photokina eine gute Gelegenheit die Produkte der großen Hersteller auszuprobieren. Wenn man aber nur noch eine kleine Auswahl hat, dann rate ich eher zu einem Fachhändler zu gehen, denn dort kann man das Equipment meist in Ruhe testen und sich entscheiden, ohne dass einem eine Meute im Nacken hängt. Dort muss man normalerweise auch nicht in ewig langen Schlangen anstehen.

Aus diesem Grund habe ich mir die Nikon Z7 und die Canon EOS R nur in der Vitrine angeschaut. Kaufen will ich mir die eh nicht, wollte aber die Größe sehen. Ja, es sind Vollformat-Kameras, aber für mich geht dadurch ein großer Vorteil der Spiegellosen dadurch verloren: Sie sind mir zu groß.


Größenvergleich der Fujifilm-Kameras

Größenvergleich der Fujifilm-Kameras

Aus reiner Neugier habe ich mir die neue Mittelformat-Rangefinder von Fujifilm angeschaut: Fujifilm GFX 50R. Die Kamera ist ganz nett, aber so ganz verstehe ich das Konzept nicht. Die Auflösung bieten auch DSLRs, nur sind diese ausgereift und wesentlich flotter. Mag sein, dass die Bildqualität etwas besser ist, aber ich frage mich, wofür das entscheidend ist.

Als ich mir einige Sofortbild-Kameras angeschaut habe, bin ich zufällig auf die Fujifilm X10 gestoßen. Ganz nett, passt wirklich in die Westentasche. Ich würde vermutlich trotzdem die X70 bevorzugen.


Basteln bei Fujifilm

Basteln bei Fujifilm

Fuji hat mittlerweile auch einige interessante Sofortbild-Kameras. Sogar im bekannten Polaroid-Format.

Ilford Creative Emulsion

Ilford Creative Emulsion

Eine Besonderheit ist mir dann doch noch am Ilford-Stand aufgefallen: Creative Emulsion. Damit kann man fast jedes Papier für Fotos bedruckbar machen. Zum Beispiel auch Zeitungspapier. Die Muster dort waren sehr interessant.

Alles in Allem hat sich die Photokina für mich dennoch gelohnt, denn dort findet man fast alle großen Papierhersteller und Druckdienste und kann sich deren Produkte anschauen und anfassen. So habe ich mir verschiedene Fotobücher angeschaut, da ich demnächst mehr davon erstellen möchte. Am besten haben mir die Bücher bei Whitewall gefallen. Und da besonders Premium Digitaldruck auf Premium Matt ungestrichen. Hat irgendwie was.

Papier-Samples

Papier-Samples

Von den Fotopapieren haben mir am besten die matten Papiere von Hahnemühle und von Canson gefallen. Ich habe die Gelegenheit genutzt mir Fächer mit Proben der verschiedenen Papiere zu besorgen. Leider hat mir der Berater von Ilford 10 EUR dafür abgeknöpft. Alle anderen habe ich so bekommen. Bei Canson gab es sogar Papier in A4 Format zum Ausprobieren. Auch die Beratung bei Canson war sehr freundlich und gut. Da mochte ich am liebsten Velin Museum Rag, Printmaking Rag und Aquarelle Rag. Vor allem das Letzte finde ich ganz toll, da es die Bilder ein wenig wie Aquarelle aussehen lässt. Das richtige Motiv vorausgesetzt.
Mit diesen Erfahrungen werd eich mir in der nächsten Zeit einige Papiere kaufen und mit meinen Bildern ausprobieren. Bin schon gespannt, wie z.B. meine Infrarot-Bilder auf Aquarell-Papier wirken.

Zum Schluss muss ich noch sagen, dass es rund um die Photokina das „Photoszene-Festival Köln“ stattfindet. Wer also mehr an Fotografie als an Technik interessiert ist, wird dort sicherlich glücklich werden. Vor allem weil dort auch Arbeiten zu sehen sind, die man vermutlich auch in einer Visual Gallery nicht gezeigt bekommen würde.

Düsseldorf again

Fotografen in Düsseldorf

Ja, schon wieder Düsseldorf. Wie in Beitrag zum Düsseldorf Photoweekend 2018 beschrieben, läuft man bei dieser Gelegenheit viel durch die Stadt. Ich nutze diese Gelegenheit direkt und mache einige Bilder, die man als Fortsetzung meines Düsseldorf-Beitrags verstehen kann.

Chill out am Rheinufer in Düsseldorf

Weisse Flotte in Düsseldorf

Weisse Flotte in Düsseldorf

In between

Rote Pizza

In Düsseldorfs Hinterhof

Hipster Parkplatz

In Düsseldorf wird gerade viel abgerissen und neu gebaut

Das Stonehenge des Konsums

Düsseldorf Photoweekend 2018

Bereits 2015 und 2016 habe ich Düsseldorf Photoweekend besucht, und war begeistert. Vielfälltige Ausstellungen, tolle Locations, Vorträge, direkter Kontakt zu Künstlern, alles, was das Fotografen-Herz begehrt.
Mittlerweile mag ich Düsseldorf Photoweekend lieber, als die Photokina, bei der man mittlerweile das Gefühl hat, dass Fotografie eher störend ist bei der Präsentation neuer Fototechnik.

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Ausstellung in deinem Café auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Die Ausstellungen auf der Düsseldorf Photoweekend sind zwar verstreut, aber in der Regel gut zu Fuß zu erreichen. So macht man eine kleine Schnitzeljagd durch die Stadt, macht nebenbei noch hier und da ein Foto und schaut sich die Arbeiten anderer Fotografen an. Bei gutem Wetter ein toller Tag.

Projektionen im Hinterzimmer auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Im Hinterzimmer der Düsseldorf Photoweekend 2018

Projektionen auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Auch so kann man Fotos präsentieren

Mittlerweile sind es aber so viele Ausstellungen, dass ein Tag nicht reicht sich alles anzuschauen. Macht nichts, wir haben uns einige interessante Ausstellungen rausgepickt, andere haben wir eher zufällig besucht, weil sie auf dem Weg lagen. So hat man eine schöne Mischung aus eigenen Interessen und mit etwas Glück neuen Eindrücken.

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Bilder von Christoph Bangert auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Ausstellung im haus der Universität auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Gesprächsrunde zum Thema Geteilte Wirklichkeit: Krieg, Bilder, Medien

Gesprächsrunde zum Thema Geteilte Wirklichkeit: Krieg, Bilder, Medien

Im Haus der Universität haben Kriegsfotografen Sonja Hamad, Hosam Katan und Christoph Bangert großformatige Werke ausgestellt, die einem die Absurdität von Krieg zeigen. Christoph Bangert kenne ich schon von seinen Büchern, wie z.B. War Porn. Nichts für Zartbesaitete. Dabei geht es einerseits um das Dokumentieren und Zeigen von Tod und Zerstörung, um dem Betrachter zu zeigen, dass Krieg nicht so ist, wie man es aus Kino und TV kennt, sondern viel viel schlimmer. Andererseits schwingt da auch immer so der Verdacht des Voyeurismus oder Glorifizierens von Gewalt und Krieg mit.

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Im Polnischen Institut haben die Fotografinen Anna Grzelewska und Zuza Krajewska ihre Arbeiten gezeigt. Sehr ausdrucksstarke und gleichzeitig intime Bilder aus einer Besserungsanstalt und vom Erwachsenwerden einer jungen Frau.

Caravane Culturelle Syrienne auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

In der Galerie Breckner hatten vom Krieg gezeichnete Künstler aus Syrien im Rahmen der Caravane Culturelle Syrienne Gelegenheit Arbeiten über ihre Heimat zu zeigen.

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Das waren so die für mich persönlich besten Arbeiten, die ich dort gesehen habe. Bringt einen zum Nachdenken.

Ein Jahr, eine Stadt, eine Linse

Vor vier Jahren bin ich auf das Video „X100: 1 Mile, 1 Year, 1 Lens“ von Todd Gipstein gestoßen und war tief beeindruckt. Das ist eine Idee ganz nach meinem Geschmack.
Er ist ein relativ bekannter Fotograf und hat unter anderem für National Geographic gearbeitet hat. Es ist nicht so schwer interessante Fotos von exotischen Ländern und Menschen zu machen. Ein Freund von mir sagt immer (natürlich nicht ganz ernst gemeint), schnalle einem Dackel eine Kamera um, stelle sie auf Intervall-Auslösung ein und schicke ihn durch den Grand Canyon, er wird ein paar gute Bilder nach Hause bringen. Einfach nur deswegen, weil es der Grand Canyon ist. In einer Umgebung, in der man lebt und sich täglich bewegt, wo alles gewöhnlich scheint, ist es nicht ganz so einfach gute und interessante Bilder zu machen.

Todd hat aber genau das getan. Er hat sich selbst ein paar Regeln auferlegt. Er fotografierte ein Jahr lang im Umkreis von einer Meile um sein Haus mit nur einer Linse/Kamera und nur Schwarzweiß-Bilder. Die Linse ist bei dieser Kamera fest verbaut, lässt sich also nicht wechseln. Außerdem bietet sie keinen Zoom, man ist auf die Brennweite von 23 mm (35 mm Kleinbildäquivalent) beschränkt, der klassischen Reportage-Brennweite.

Ich fand die Idee und auch das Ergebnis so toll, dass ich beschlossen habe mir die Idee mit ein paar Anpassungen zu eigen zu machen. Ich fotografierte zwar auch ein Jahr lang für dieses Projekt ausschließlich in Schwarzweiß, doch ich nutze den Nachfolger der Kamera und ich habe mich nicht auf eine Meile sondern auf meinen (damaligen) Wohnort beschränkt. Alles andere habe ich beibehalten.

Ähnlich, wie bei Todd, war es auch mein Ziel herauszufinden, ob ich trotz gewisser Einschränkungen kreativ sein kann. Ich wollte aber nicht die typischen Bilder bringen, die es so vom meiner (damaligen) Heimatstadt eh schon gibt. Es sollten ganz persönliche Bilder mit meiner ganz persönlichen Sicht eines Immis auf die Stadt, für die er sich entschieden hat, werden. Quasi ein Inside-Job.

Interessanterweise ist bei diesem Projekt noch mehr bei raus gekommen, als ich vor Beginn erwartet habe. Ich sehe die Stadt nun mit anderen Augen. Ich habe die Stadt besser kennengelernt, ich habe sie noch mehr lieben gelernt und ich hatte Ideen für neue Projekte.
Tatsächlich ist es sogar so, dass ich das Projekt noch länger hätte machen können, da ich bei weitem noch nicht alle Ecken der Stadt besucht habe, und das obwohl die Stadt nicht besonders groß ist und es hier kein Meer und auch keine Berge gibt.

Eigentlich habe ich geplant das Projekt schnellstmöglich abzuschließen. Doch wie das Leben so spielt, hat sich in der Zwischenzeit viel in meinem Leben geändert. Da ich Amateur bin, musste ich solche Hobby-Projekte leider zeitweise auf Eis legen, da andere Dinge zu dieser Zeit einfach wichtiger waren. Ironischerweise wohne ich nicht mehr in der Stadt, um die es in dem Projekt geht. Mein Kind wurde geboren, wir brauchten daher mehr Platz und kauften deswegen ein Haus im Nachbarort. Auch wenn ich nicht mehr in Brühl wohne, bin ich dennoch oft dort. Es fühlt sich immer noch wie „nach Hause kommen“ an.