Die Ballone sind aufgerichtet und startklar

Ballonfahrt

Wir haben zur Hochzeit unter anderem eine Ballonfahrt geschenkt bekommen, und kamen jetzt erst dazu diese auch einzulösen. Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile Respekt vor Höhe habe. In meinen jüngeren Jahren war das für mich überhaupt kein Thema, aber mit den Jahren entwickelte sich ein Respekt davor und je nach Gegebenheiten habe ich schon ein sehr mulmiges Gefühl. Daher war ich mir nicht sicher, wie ich auf die Fahrt reagiere. Letztendlich habe ich mich doch dazu entschlossen und bereue es nicht.

Treffen war erst um 18.30 Uhr, was mir sehr zusagte, denn so konnte ich nach Feierabend locker hin fahren. Wir starteten vom Flugplatz in Hangelar. Doch zunächst muss der Ballon ausgepackt und aufgebaut werden. Natürlich gab es im Vorfeld auch eine Sicherheitseinweisung.

Vor der Fahrt wird der Brenner des Ballons getestet

Vor der Fahrt wird der Brenner des Ballons getestet

Um den Ballon aufzupumpen werden zwei solcher Windmaschinen genutzt

Um den Ballon aufzupumpen werden zwei solcher Windmaschinen genutzt

Der platte Ballon sieht ein wenig aus, wie ein bunter Riesenkalmar an Land

Der platte Ballon sieht ein wenig aus, wie ein bunter Riesenkalmar an Land

Die Windmaschinen pumpen den Ballon auf

Die Windmaschinen pumpen den Ballon auf

Aufbau des Ballons

Aufbau des Ballons

Aufbau des Ballons

Aufbau des Ballons

Hier läuft alles zusammen

Hier läuft alles zusammen

Langsam erkennt man, dass es sich um Ballone handelt

Langsam erkennt man, dass es sich um Ballone handelt

Die Ballone sind von zwei Seiten gegen Windböen gesichert

Die Ballone sind von zwei Seiten gegen Windböen gesichert

Die Ballone erheben sich

Die Ballone erheben sich

Die Ballone sind aufgerichtet und startklar

Die Ballone sind aufgerichtet und startklar

An diesen dünnen Seilen hängt alles

An diesen dünnen Seilen hängt alles

Der Brenner gibt Vollgas um den Ballon in die Lüfte zu heben

Der Brenner gibt Vollgas um den Ballon in die Lüfte zu heben

Recht eng im Korb

Recht eng im Korb

Gestartet sind wir mit zwei Ballons, wobei bei uns im Korb 11 Personen waren. War schon recht eng, aber das ist so wohl ganz normal. Es ist schon ein spezielles Gefühl in einem Korb zu stehen, dass an ein paar dünnen Seilen an einem sehr dünnen Stück Stoff befestigt ist, dass nur mit heißer Luft gefüllt ist. Vor allem, wenn das Teil auf 600 Meter steigt. Aber wir hatten sehr erfahrene Piloten dabei, die es geschafft haben bisher zu überleben.

Wir sind zuerst gestartet und sehen den zweiten Ballon von oben

Wir sind zuerst gestartet und sehen den zweiten Ballon von oben

Der zweite Ballon startet kurz nach uns

Der zweite Ballon startet kurz nach uns

Es ging relativ flott auf ca. 600 m Höhe

Es ging relativ flott auf ca. 600 m Höhe

Die A3 von oben

Die A3 von oben

Tolle Sicht aus dem Ballon auf den Sonnenuntergang

Tolle Sicht aus dem Ballon auf den Sonnenuntergang

Mir persönlich hat es am besten gefallen, als der Ballon recht niedrig, also direkt über den Baumwipfeln geflogen ist. Es ist aber auch gar nicht so leise, wie man meint. Die Brenner machen einen Höllenlärm und erzeugen ordentlich Wärme, die auch nach unten in den Korb strahlt. Und man muss sie relativ häufig einschalten, sonst sinkt man.

Es geht aber auch ganz tief und knapp über den Baumwipfeln

Es geht aber auch ganz tief und knapp über den Baumwipfeln

Sogar zwischen die Bäume

Sogar zwischen die Bäume

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Relativ niedrig über die Dörfer, so dass manche Tiere scheu werden

Relativ niedrig über die Dörfer, so dass manche Tiere scheu werden

Man sieht mittlerweile den Brenner des zweiten Ballons

Man sieht mittlerweile den Brenner des zweiten Ballons

Gelandet sind wir dann nach ca. 1 Stunde auf irgendeinem Acker, wo wir den Ballon zunächst wieder abbauen und verstauen mussten. Der kleine Bus mit dem passenden Anhänger sind uns gefolgt.

Landung auf einem Acker

Landung auf einem Acker

Ballon muss wieder im Anhänger verstaut werden

Ballon muss wieder im Anhänger verstaut werden

Nachdem wir mit der Arbeit fertig waren, gab es noch die obligatorische Ballonfahrertaufe, bei der man in den Ballonadelsstand erhoben wird. Früher war das Ballonfahren per Gesetz nur dem Adel vorbehalten. Man erkannte aber den militärischen Nutzen von Aufklärungsflügen, die der Adel erwartungsgemäß nicht durchführen wollte. Also hat man Bürger aber auch gefangene oder Häftlinge dazu überredet, indem man sie in den Ballonadelsstand erhob und sie die Ländereien, die sie überflogen haben (und wieder erfolgreich zurück gekehrt sind), behalten dürfen. Heutzutage bekommt man eine Urkunde mit einem lustigen Ballonfahrernamen und drei Pflichten:

  1. Man muss seinen Ballonfahrernamen auswendig können (meiner lautet „Freiherr $Name, mutiger Ballonkorbeckensteher über dem Luftmeer über Sankt Augustin“).
  2. Das Wort „Fliegen“ ist verboten, denn Ballons haben keine Flügel und fahren deshalb.
  3. Anderen Ballonfahrern helfen, wenn man die Gelegenheit dazu hat.

Anstoßen nach der ersten erfolgreichen Ballonfahrt

Anstoßen nach der ersten erfolgreichen Ballonfahrt

Anstoßen nach der ersten erfolgreichen Ballonfahrt

Anstoßen nach der ersten erfolgreichen Ballonfahrt

Ballonfahrertaufe

Ballonfahrertaufe

Ballonfahrertaufe

Ballonfahrertaufe

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