Düsseldorf Photoweekend 2018

Bereits 2015 und 2016 habe ich Düsseldorf Photoweekend besucht, und war begeistert. Vielfälltige Ausstellungen, tolle Locations, Vorträge, direkter Kontakt zu Künstlern, alles, was das Fotografen-Herz begehrt.
Mittlerweile mag ich Düsseldorf Photoweekend lieber, als die Photokina, bei der man mittlerweile das Gefühl hat, dass Fotografie eher störend ist bei der Präsentation neuer Fototechnik.

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Ausstellung in deinem Café auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Die Ausstellungen auf der Düsseldorf Photoweekend sind zwar verstreut, aber in der Regel gut zu Fuß zu erreichen. So macht man eine kleine Schnitzeljagd durch die Stadt, macht nebenbei noch hier und da ein Foto und schaut sich die Arbeiten anderer Fotografen an. Bei gutem Wetter ein toller Tag.

Projektionen im Hinterzimmer auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Im Hinterzimmer der Düsseldorf Photoweekend 2018

Projektionen auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Auch so kann man Fotos präsentieren

Mittlerweile sind es aber so viele Ausstellungen, dass ein Tag nicht reicht sich alles anzuschauen. Macht nichts, wir haben uns einige interessante Ausstellungen rausgepickt, andere haben wir eher zufällig besucht, weil sie auf dem Weg lagen. So hat man eine schöne Mischung aus eigenen Interessen und mit etwas Glück neuen Eindrücken.

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Bilder von Christoph Bangert auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Ausstellung im haus der Universität auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Gesprächsrunde zum Thema Geteilte Wirklichkeit: Krieg, Bilder, Medien

Gesprächsrunde zum Thema Geteilte Wirklichkeit: Krieg, Bilder, Medien

Im Haus der Universität haben Kriegsfotografen Sonja Hamad, Hosam Katan und Christoph Bangert großformatige Werke ausgestellt, die einem die Absurdität von Krieg zeigen. Christoph Bangert kenne ich schon von seinen Büchern, wie z.B. War Porn. Nichts für Zartbesaitete. Dabei geht es einerseits um das Dokumentieren und Zeigen von Tod und Zerstörung, um dem Betrachter zu zeigen, dass Krieg nicht so ist, wie man es aus Kino und TV kennt, sondern viel viel schlimmer. Andererseits schwingt da auch immer so der Verdacht des Voyeurismus oder Glorifizierens von Gewalt und Krieg mit.

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Im Polnischen Institut haben die Fotografinen Anna Grzelewska und Zuza Krajewska ihre Arbeiten gezeigt. Sehr ausdrucksstarke und gleichzeitig intime Bilder aus einer Besserungsanstalt und vom Erwachsenwerden einer jungen Frau.

Caravane Culturelle Syrienne auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

In der Galerie Breckner hatten vom Krieg gezeichnete Künstler aus Syrien im Rahmen der Caravane Culturelle Syrienne Gelegenheit Arbeiten über ihre Heimat zu zeigen.

Ausstellung auf der Düsseldorf Photoweekend 2018

Das waren so die für mich persönlich besten Arbeiten, die ich dort gesehen habe. Bringt einen zum Nachdenken.

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3 Gedanken zu “Düsseldorf Photoweekend 2018

  1. Hallo, deine Fotos auf deiner Seite gefallen mir sehr gut, Kompliment!
    Darf ich fragen, ob du noch immer ausschließlich mit der X100 unterwegs bist – auch hier bei deinen Düsseldorf Bildern? Wenn ja, benutzt du bei deinem Bildern eine bestimmte Filmsimulation, oder bearbeitest du hinterher selber aufwändiger? Denn auch die Farben gefallen mir sehr gut. Danke dir.
    Henning

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