Art Cologne 2016

Art Cologne 2016

Art Cologne 2016

Ein Freund hat mich dieses Jahr gefragt, ob ich spontan zur Art Cologne, einer Kunstmesse in der Kölner Messe, mitkommen möchte.
Hatte mich schon länger dafür interessiert, war aber bisher noch nicht da. Da ich Zeit hatte, habe ich die Chance genutzt mit bin hin gefahren. Leider waren wir relativ spät dran und konnten nicht alles sehen, denn dort gab es allerlei Interessantes zu sehen.

Besonders interessant fand ich das Konzept. Normalerweise gehe ich auf Ausstellungen. Und dort sieht man meistens nur Werke zu einem Thema oder eines Künstlers. Auf so einer Messe bekommt man eine große Bandbreite des Kunstmarkts geboten, was der eigenen Inspiration ganz dienlich sein kann.

Nicht so mein Ding

Nicht so mein Ding

Mit manchen Kunstwerken kann ich nicht viel anfangen. Möglicherweise bin ich nicht gebildet genug, aber ich bin auch der Meinung, dass man nicht alles mögen muss. Vor allem, wenn es mit einer Farbe bemalte Leinwände sind, die dann mehrere Tausend Euro kosten.

Ist die Frau echt?

Ist die Frau echt?

Beeindruckend fand ich eine Skulptur einer nackten Frau in Lebensgröße. Das Beeindruckend war nicht ihre Nacktheit, sondern dass sich die Betrachter gefragt haben, ob es eine Skulptur, oder nicht vielleicht doch ein lebendiger Mensch ist.
Sie war so realistisch gestaltet, dass dieser Unterschied an ihrer nicht vorhandenen Atmung fest machen lies.

Es war ratsam sich nicht nur die Kunstwerke an den Wänden anzuschauen, sondern auch immer wieder einen Blick auf den Boden zu werfen. Tat man dies nicht, lief man schnell Gefahr über ein Ausstellungsstück zu stolpern oder es gar zu beschädigen.

Ist das nicht auch Kunst?

Ist das nicht auch Kunst?

Mich interessierten nicht nur die Exponate, sondern auch das Drumherum. So habe ich auch einfach mal Warnschilder, die sich an der Wand zwischen den Kunstwerken befanden, fotografiert. Das löste allgemeine Erheiterung aus, denn andere Besucher dachten, ich hielte das für Teile der Ausstellung.

Interessant fand ich auch die Aussteller selbst. Die Künstler, und die, die sich für solche Halten, müssen irgendwo Geschäfte kennen, in denen man ganz besondere Kleidung bekommt, an die ein Normalsterblicher nicht kommt. Manche dieser Paradiesvögel waren optisch interessanter, als ihre Werke.
In diesen geheimen Läden scheint man auch automatisch ein Mac Book Air dazu zu bekommen, denn fast alle Aussteller hockten vor so einem Ding. Ein bisschen Posen gehört wohl zum Beruf.

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