KW53/2015 – Yippie!

KW53/2015 – Yippie!

KW53/2015 – Yippie!

Schon irgendwie witzig. Da nenne ich das Projekt „Projekt 52“ und just hat das Jahr, in dem das Projekt durchgeführt wurde, 53 Wochen. Na ja, macht ja nichts.

Da das Jahr aber nun rum ist, ist es an der Zeit ein Resümee zu ziehen. Ich habe mir jetzt zum Schluss noch mal alle Beiträge und vor allem Bilder dieses Projektes angeschaut und Revue passieren lassen und sehe das Projekt mit gemischten Gefühlen.

Schaut man sich nun alle Bilder des Jahres in einem Rutsch an, so vermisst man etwas den roten Faden darin. Aber wie ich damals angekündigt habe, habe ich das Fotografiert, was mich zur Entstehungszeit beschäftigt hat. Es waren meistens nicht von langer Hand geplante Bilder.
Es gab Wochen bei denen mir die Auswahl schwer gefallen ist, weil ich mehrere Kandidaten hatte, zwischen denen ich mich entscheiden musste. Es gab aber auch Wochen, in denen ich mich quasi dazu „zwingen“ musste ein Bild zu machen, damit ich überhaupt etwas posten konnte. Gerade im Frühjahr und gegen Ende des Jahres, wenn es bereits dunkel ist, wenn man in der Woche nach Hause kommt, bleibt oft nur das Wochenende zum Fotografieren über. Ein Bild pro Woche klingt erst mal nicht so schwierig, aber wenn man das 52-53 Wochen am Stück machen „muss“, dann sieht das etwas anders aus, wenn man Vollzeit arbeitet.

Dennoch hat mich das Projekt auch weiter gebracht. Ich habe mich dazu gebracht mindestens ein Mal die Woche ernsthaft über Fotografie nachzudenken mindestens ein Bild pro Woche zu machen und so „am Ball zu bleiben“. So kann man auch seine Kreativität trainieren, weil man sich eine Art Deadline gesetzt hat und liefern „muss“.
Außerdem habe ich dieses Jahr viel Interessantes unternommen und das nicht zuletzt wegen dem Projekt.

Ich überlege momentan, ob ich das Projekt auch 2016 weiter führen soll, oder ob ich einfach so Bilder hoch lade. Ich habe mich noch nicht entschieden, habe aber noch ein paar Tage Bedenkzeit.
Was meinst Du?

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2 Gedanken zu “KW53/2015 – Yippie!

  1. Also ich kann deine Sicht zu den Pros und Cons von Projekten vollkommen verstehen. Eine Alternative, die ich mir selbst überlegt hatte, ist vielleicht eine neue Rubrik mit dem Titel „Projekte“ aufzumachen. Dann musst du nicht wöchentlich projektorientierte Fotos senden, sondern vielleicht nur 1-2 mal im Monat und kannst zudem dein Projekt auch wechseln, falls du merkst, dass du irgendwie daran nicht weiterkommst. Ansonsten wünsche ich dir einen guten Start ins Jahr und viel Erfolg mit den Projekten – ganz egal wie du dich nun entscheidest

    • Danke schön.
      Die Pros und Cons in meinem Beitrag beziehen sich speziell auf das 52 Wochen Projekt. Grundsätzlich bin ich Projekten bzw. dem konzeptionellen Fotografieren sehr aufgeschlossen und werde auch mit Projekten weiter machen.
      Ich habe 2015 noch 3 andere Projekte durchgeführt, eines davon wirklich ernsthaft. Das muss ich aber nun noch zu Ende bringen, bevor ich es dann vorstelle.
      So ein 52 Wochen Projekt ist in meinen Augen nichts Ernsthaftes, es ist nett, um am Ball zu bleiben. Vergleichbar mit joggen gehen. Die meisten gehen joggen um sich einfach fit zu halten. Manche machen das aber auch „ernsthaft“, nicht um sich bloß fit zu halten, sondern weil sie einen Marathon laufen wollen.

      Bisher habe ich meinen Blog relativ dynamisch geführt. Je nach Bedarf habe ich die Struktur angepasst. So könnte ich auch eine Rubrik „Projekte“ erstellen. Ich halte das jedoch nicht für das Richtige für mich persönlich. Es gibt zwar Projekte, die endlos laufen (davon habe ich momentan 2), aber normalerweise sind Projekte endlich. Und ein Projekt ist quasi der Entstehungsprozess. Am Ende dieses Prozesses kommt, wenn alles gut läuft, ein Ergebnis heraus, und darauf kommt es an. Und da man meistens Projekte nicht der Projekte willen durchführt, sondern weil man ein Ergebnis produzieren möchte, kommt es mir persönlich mehr auf das Ergebnis an. Ich stelle dann das Ergebnis vor und nicht den Entstehungsprozess.

      Ich habe auch meistens nicht das Problem, dass ich nicht weiter komme. Ich habe mehr Ideen und Interessen, als meine Freizeit es tatsächlich zulassen. Daher muss ich mir genau überlegen, in was ich meine Zeit investiere. Viele, die nicht so viele Ideen haben, würden das als Luxus-Problem betrachten. Doch das setzt mich schon in gewisser Weise unter Druck, weil ich mich eben entscheiden muss, was ich mache, und was nicht. Am liebsten würde ich alles machen, was mich interessiert.

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