KW36/2015 – Heimatvertriebene

KW36/2015 – Heimatvertriebene

KW36/2015 – Heimatvertriebene

Es gibt Wochen, da fällt es mir schwer mich für ein Wochenbild dieses Projekts zu entscheiden. Diesmal jedoch war es ganz einfach, und das obwohl ich aufgrund von Urlaub mehr fotografiert habe, als sonst.

Hier in Brühl gibt es eine recht aktive Facebook-Gruppe, die Themen rund um Brühl behandelt. Daraus hat sich eine weitere Facebook-Gruppe entwickelt, bei der sich Menschen austauschen, die Flüchtlingen/Heimatvertriebenen/Menschen helfen möchte.
Am Samstag haben sich einige Mitglieder dieser Gruppe zu einem Treffen mit einigen Flüchtlingen auf dem Brühler Altstadtfest verabredet.

Wie das halt so ist, gab es anfangs ein paar organisatorische Schwierigkeiten, aber am Ende war doch alles gut. Wir lernten einige junge Männer (alle so um die 22 Jahre alt) kennen, die vor dem Krieg aus Syrien und dem Irak geflohen sind. Trotz ihrer Vorgeschichte, trotz der Sprachbarriere und trotz des schlechten Wetters war es ein interessantes und lustiges Treffen.

Normalerweise erfährt man das meiste über Flüchtlinge über die Medien. Aber es ist doch etwas anderes, wenn man persönlich auf diese Menschen trifft und sich mit ihnen unterhält. Für echte Empathie ist das schon sehr wichtig.
Die jungen Männer, die ich kennenlernen durfte, sind ganz normale, aufgeschlossene und lebensfrohe Menschen, die leider das Pech hatten, am falschen Ort zur falschen Zeit zu leben.

Dafür, dass die meisten erst 2-3 Monate in Deutschland sind, konnten sie schon erstaunlich viel Deutsch. Für eine richtige Unterhaltung reichte es natürlich noch nicht, aber das wird noch. Ich wollte wissen, wie sie das gelernt haben. Sie werden ab und an von Freiwilligen unterrichtet, und bilden sich außerdem mit ihren Smartphones weiter. Man merkt richtig, wie engagiert sie sind und etwas aus sich machen wollen.
Zwei von ihnen konnten auch ganz gut Englisch, so dass man sich mit etwas Hilfe und mit Händen und Füßen halbwegs unterhalten konnte. Man hat auch gesehen, wie gut es ihnen getan hat sich mal mit anderen Menschen, als nur mit Flüchtlingen zu unterhalten.

Einer der Jungs (ich nenne sie einfach mal so) ging plötzlich weg, und kam nach einer längeren Zeit wieder. Er entschuldigte sich und erzählte mir, dass er mit seinem Vater telefoniert hat, von dem er schon lange nichts mehr gehört hat. Die Erleichterung war ihm ins Gesicht geschrieben.
Ein anderer schwärmte mir von seiner Heimat vor, allerdings nur bis 2010.

Das war definitiv nicht das letzte Treffen. Vielleicht werde ich in Zukunft mehr davon berichten können.

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Artisan & Artist ACAM E25R Kameragurt

Review: Artisan & Artist ACAM E25R Kameragurt

Artisan & Artist ACAM E25R Kameragurt

Artisan & Artist ACAM E25R Kameragurt

Bisher habe ich einen ganz netten und schönen Ledergurt für meine Fuji X100s genutzt. Der war leicht, fühlte sich gut an, und man konnte ihn relativ leicht dran und ab machen. Leider war er relativ kurz.

Ich trage meine Kameras nicht gerne klassisch um den Hals. Irgendwie fühlt sich das nicht gut an, und wenn ich mich bewege, vor allem nach vorne beuge, dann baumelt die Kamera unkontrolliert herum. Habe noch einen Sun Sniper Kameragurt von früher, aber da baumelt mir die Kamera zu viel rum.

Daher habe ich nach einer Alternative ausschau gehalten, und versuche es nun mit dem Artisan & Artist ACAM E25R Kameragurt in schwarz. Den gibt es auch im nett aussehendem rot, aber ich befürchtete, dass das Rot nach einer Zeit nicht mehr schön aussieht. Außerdem ist es doch recht auffällig.

Das Besondere an dem Gurt ist, dass er sich stufenlos und sehr einfach in der Länge ändern lässt. Ich habe die Kamera dann so halb um den Hals und halb um die Schulter nah am Körper hängen, und wenn ich sie dann brauche, muss ich nur an einem Ring ziehen, und das Band ist lang genug, dass ich die Kamera bequem zum Auge führen kann. Das klappt erstaunlich gut und schnell.

Artisan & Artist ACAM E25R Kameragurt

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Das Band selbst ist aus dem gleichen Material, wie Sicherheitsgurte im Auto. Also ein sehr reißfestes und robustes Material. Auf der Haut bzw angezogen fühlt es sich ok an, allerdings ist die X100s auch eine leichte Kamera. Ob der Gurt für größere Kameras auch so gut funktioniert, kann ich nicht sagen.

Die Kamera befestigt man mit ordentlich vernähten Metalringen. Damit kann man die Kamera aber auch nicht mal eben ab machen, wie beim Ledergurt. Die restlichen Ringe sind aus Kunststoff. Das ist etwas, was ich nicht verstehe. Da nimmt man schon so robustes Material für den Gurt, und dann nimmt man dazu Kunststoffringe? Und das bei dem Preis?

Artisan & Artist ACAM E25R Kameragurt

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Und dazu komme ich zum zweiten negativen Punkt: den Preis. Neu kostet der Gurt stolze 65 €. Die Idee ist zwar gut, die Verarbeitung auch, trotzdem verstehe ich den hohen Preis nicht. Schließlich ist das kein Leder.

Das war es aber auch schon mit negativen Punkten. Mich hat der Gurt trotzdem überzeugt, da ich die Kamera so tragen kann, wie ich es mag, und bin trotzdem schnell am Drücker, wenn es mal sein muss. Und schlecht sieht er auch nicht aus.