KW33/2015 – Intimität

KW33/2015 – Intimität

KW33/2015 – Intimität

Ja, ich weiß, wieder mal ein Katzenbild. Außerdem ist es technisch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Es ist mit einem hohen ISO-Wert gemacht, daher rauscht es etwas. Vorder- und Hintergrund sind sehr voll und sehr unruhig. Ein Schnappschuss eben. Normalerweise ein Bild für die Tonne.

Doch dieses Bild ist für mich das perfekte Beisiel dafür, dass das alles in der Fotografie zweitrangig ist. Natürlich hätte ich es mir als Fotograf gewünscht, dass die Bildqualität besser, die Komposition stimmiger ist. Dennoch ist es ein Bild, was mir sehr viel bedeutet. Ich freue mich sehr es trotz der Mängel gemacht zu haben. Ich weiß jetzt schon, dass es mir auch noch in 50 Jahren (sofern ich dann noch lebe) gefallen wird.

Warum?
Ganz einfach. Sind beide zu Hause, sind sie kaum zu trennen. Wir haben zwei Katzen, Schwestern. Wir haben uns die Katzen ausgesucht, aber die Katzen haben sich uns aufgeteilt. Natürlich kommt es auch oft vor, dass Simones Katze zu mir kommt, und meine zu Simone. Aber eine starke Affinität zu einer bestimmten Bezugsperson ist sehr stark spürbar. Wobei Affinität ein viel zu schwaches Wort dafür ist.
Es ist, zumindest für mich, ein gewohntes Bild. Es ist Sonntag Morgen…na gut es ist schon fast Mittag. Auf dem Wohnzimmertisch steht unser Frühstück: Die Beiden genießen die entspannte Atmosphäre. Es war ein schöner Morgen an den ich mich gerne zurück erinnern werde.

Advertisements

3 Gedanken zu “KW33/2015 – Intimität

  1. Pingback: KW33/2015 – Intimität | marcopolo600
    • Danke.
      Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass man immer Abstrichen machen kann. Denn wenn die Wirkung nicht toll ist, dann hilft auch mehr/bessere Technik oder technische Qualität nicht.
      Bei der technischen Umsetzung mache ich Abstriche, bei Idee und Wirkung eher nicht.

      ich kann zwar diese technisch hochwertigen Bilder produzieren, wenn ich will, aber ich stelle mir vor, wie es sein wird, wenn ich mir die Bilder in sagen wir mal 50 Jahren anschauen werde. Das Meiste, was Amateurfotografen heute produzieren, unterliegt stark Moden. Dabei haben sie wenig bis nichts zu sagen, und fotografieren daher einfach andere Bilder nach. Derzeit ist ja Langzeitbelichtung in Landschafts- und Architekturfotografie sehr beliebt.
      Dieses Bild (siehe oben) unterliegt nicht irgendeiner Mode. Es ist ein sehr persönliches, und für mich emotionales Bild, mit dem ich auch in 50 Jahren noch starke Emotionen verbinden werde.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s