Paris 2015 – Breakdancer

Breakdancer in Paris

Breakdancer in Paris

Im Prinzip ist mein Bericht über Paris 2015 abgeschlossen. Ich habe mich aber dazu entschlossen noch zwei Artikel auszukoppeln, um die bisherigen Artikel zu dem Thema nicht noch mehr zu überfrachten.

Dies ist die erste Auskopplung und behandelt ein Ereignis vom Samstag als wir einen Teil des Nachmittags am Centre Pompidou verbracht haben.
Vor dem Strawinski-Brunnen befindet sich ein Platz mit flachem Boden. Am Samstag waren dort ein paar junge Männer, die eine Breakdance-Vorführung veranstaltet haben. Ich habe nicht wirklich viel Ahnung von der Materie, aber ich habe schon einige Vorführungen auf Wettbewerben auf YouTube gesehen, und die Jungs in Paris waren jetzt nicht schlecht, aber auch nicht besonders herausragend.
Aber das ist auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass die Jungs Spaß und auch das Publikum Spaß hatte. Die Jungs hatten die Gelegenheit vor Publikum aufzutreten und ein wenig Geld zu sammeln, und das Publikum hatte was zum Gucken.

Ursprünglich wollte ich nur ein Bild davon machen. Aber wie das mit digitaler Fotografie ist, man macht in der Regel doch mehrere Bilder, um eine Auswahl zu haben und sich am Ende fürs Beste zu entscheiden. Die Vorführung dauerte nicht besonders lange (oder ich merkte nicht, wie die Zeit verflog), so dass ich fast die ganze Zeit kurz vor und während der Vorführung fotografiert habe.

Die Jungs standen so, dass sie die Sonne im Rücken hatten, also die Zuschauer quasi gegen’s Licht schauen mussten. Viele Fotografen mögen das nicht. Ich bin aber nicht viele, ich mag so etwas. Schon beim Fotografieren hatte ich sehr kontrastreiche Schwarzweiss-Bilder von der Szene im Kopf.

Bei der Auswertung der Bilder zu Hause stellte ich fest, dass unerwartet fast alle Bilder zumindest technisch ganz gut geworden sind. Unerwartet deswegen, weil erfahrungsgemäß Kameras und Objektive bei Gegenlicht oft ihre Probleme haben. Und meine Fujifilm X100s, mit der ich die Bilder gemacht habe, hat ein weitwinkliges Objektiv und eine recht kleine Streulichtblende (auch Gegenlichtblende). Beides Faktoren, die unerwünschte Lichteffekte begünstigen.
Aber ich habe mich getäuscht. Die Bilder sind technisch gut geworden, und haben noch viel mehr Zeichnung, als ich es vor Ort erwartet habe.

Beim Aussortieren konnte ich mich schwerlich für ein oder zwei Bilder aus der ganzen Reihe entscheiden. Mir ist außerdem aufgefallen, dass, wenn man sich die Bilder relativ schnell hintereinander anschaut, daraus eine Art Bewegungsstudie entsteht, die auch narrativ ist. Eigentlich logisch, aber zugegeben, vor Ort habe ich darüber nicht nachgedacht. Ziel waren ja ursprünglich auch nur ein oder zwei Bilder als Ergebnis.

Ach ja, normalerweise gebe ich Leuten auf der Straße höchst selten Geld, aber die Bilder waren es mir wert.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s