Vietnam 2014 – Ho Chi Minh City (Sai Gon) Part 4

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Saigons Wahrzeichen, die Loutusblüte

Heute sind wir relativ spät aufgestanden, der lange und ereignisreiche Tag zuvor hat ganz schön geschlaucht.
Wir haben uns auch nicht wirklich etwas Spezielles vorgenommen. Man muss sich auch mal etwas Ruhe gönnen.
Nach dem Frühstück sind wir noch recht lange im Hotel geblieben und haben uns ausgeruht.

Irgendwann wollten wir dann doch noch raus, einfach ein wenig spazieren. Damit habe ich vor der Reise nicht gerechnet, aber da ich während der Reise fast die ganze Zeit nur mit der Fuji X100s fotografiert habe, wollte ich noch meine X-T1 ausführen, so dass sie auch mal dran kommt. Wollte sie nicht ganz umsonst mitgenommen haben. Arbeite gerade auch an einem Artikel, warum das so gekommen ist.
Und um das Ganze etwas spannender zu machen und quasi als Abschied werde ich bis zum Ende der Reise nur noch in Schwarz-Weiß fotografieren.

Wir liefen mal wieder ziellos umher, doch diesmal in einer anderen Gegend als sonst.
Wir kamen in eine Straße, in der es viele Geschäfte mit Aquarien, Zierfischen und Deko für Aquarien gab.
Vor einem dieser Läden war viel von dieser Deko auf dem Boden ausgestellt. Und mittendrin hat es sich eine Katze gemütlich gemacht. Sah fast so aus, als wäre sie ein besonderes großes Stück Deko.
In einem anderen Laden saß ein Mann und bastelte an aufwändigen Bonsai Bäumchen, die er in Handarbeit für Aquarien herstellte.

Am Nachmittag fing es wieder an zu regnen, und wir kehrten in einem Café ein.
Schon lustig, was man hier bekommt, wenn man einen Kaffee und einen Tee mit Milch bestellt.
Aber fast jedes Mal bekommt man ein kleines Glas Flüssigkeit, die wie Tee aussieht, aber anders schmeckt. Das wird auch immer wieder nachgefüllt.

Abends waren wir noch in einer Straße essen, die eher auf Touristen ausgerichtet war. Das hat man auch am Essen gemerkt. Es war nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht erwähnenswert.

Zurück im Hotel wollte ich wie üblich meinen Artikel schreiben und Bilder hochladen, doch das Internet im Hotel streikte.
Schon komisch. Bevor ich nach Vietnam reiste, bin ich davon ausgegangen, dass ich hier kaum Internet haben werde.
Doch gegen Vietnam ist Deutschland ein digitales Neandertal. Hier scheint jeder ein Smartphone zu besitzen und auch ausgiebig Gebrauch davon zu machen. Viele nutzen auch Tablet – PCs. Dabei sind die Geräte nicht wirklich billiger, als bei uns.
In jedem Café, jedem Restaurant, jedem Hotel, also quasi überall hat man kostenloses WLAN, so dass man ohne zusätzliche Kosten sehr gut erreichbar ist. Umd das sind keine langsamen Verbindungen. Wir hatten sogar auf dem Boot in der Ha Long Bucht WLAN und Internet, wenn auch recht langsam. Aber immerhin. In Deutschland haben viele Hotels keinen oder nur kostenpflichtigen Internetzugang.
Das GSM-Netz scheint hier auch sehr gut ausgebaut zu sein. Ich habe hier Menschen an Orten telefonieren gesehen, die bei uns gar nicht abgedeckt gewesen wären.
In Hoi An gab es sogar ein kostenloses Stadtnetz. Das gab es zwar nur im Zentrum und da auch nur recht begrenzt, aber immerhin.
Deutschland ist ein Land, das für eine blöde Maut Satelliten ins All schießt, aber so etwas Einfaches und Elementares, wie Internetabdeckung bekommen wir nicht hin.
Das werde ich in Deutschland vermissen.

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