Vietnam 2014 – Transfer von Hoi An nach Ho Chi Minh City (Sai Gon)

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Moderne Metropole

Das war ja klar. Jetzt, wo wir abreisen, haben wir schönstes Strandwetter. Heute wäre der perfekte Tag, um mit dem Moped zum Strand zu düsen und es sich gut gehen zu lassen. Aber der Flug und das Hotel sind schon gebucht. The show must go on.

Wir werden zum Flughafen von Da Nang gebracht, wo wir wieder auf das Pärchen mit dem Baby aus der Ha Long Bucht und aus Hue treffen. Die fliegen natürlich auch nach Ho Chi Minh City. Scheinen einen ähnlichen Plan zu haben, wie wir.

Der Flug verläuft unspektakulär. Ho Chi Minh City empfängt uns mit einer unangenehmen Hitze und bedeckten Himmel.
Wir werden von einer Hotelangestellten und einem Fahrer in einer noblen Limousine abgeholt und ins Hotel gefahren. Auf dem Weg fängt es ordentlich an zu regnen.
Wir haben ein nettes Zimmer mit einer transparenten Dusche. Uiii.

Während wir auspacken hört es auf zu regnen. Wir ziehen los und schauen uns ein wenig die Umgebung an.
Ho Chi Minh City ist eine sehr moderne Metropole. Wären da nicht ein paar Details, könnte das jede andere Metropole der Welt sein. Viel Verkehr, laut, überall wild blinkende Leuchtreklamen.
Es gibt zwar auch hier sehr viel wilden Verkehr, aber das ist nicht mit Hanoi zu vergleichen. Wer den Trip von Süden nach Norden macht, in Ho Chi Minh City anfängt und in Hanoi aufhört, der wird sei blaues Wunder erleben.
Hier sind die Straßen breiter, es gibt mehr Ampeln, und die Fahrer halten sich sogar öfters mal daran.
Die Bürgersteige sind breit und oft auch nicht vollgestellt. Es gibt hier überall extra Parkplätze für Mopeds.

In der Nähe des Hotels gibt es einen schönen Park, in dem Skulpturen und Trainingsgeräte für die Allgemeinheit stehen. Diese werden auch rege genutzt. Das finde ich toll. Bei uns würde so etwas bestimmt schnell zerstört werden.
Es gibt Aerobic-Kurse im Park, einige üben Gesellschaftstänze, und andere kuscheln auf den zahlreichen Bänken.
Trotzdem scheinen die Menschen hier nicht ganz so offen und fröhlich zu sein wie in Hanoi.

Wir kommen an einer Straße mit ein paar „Frisörsalons“ vorbei. Merkwürdige Läden. In jedem davon sitzen mindestens 15-20 junge hübsche Frauen in sehr engen Kleidchen und Highheels rum. Hier gibt es vermutlich den „Ganzkörperhaarschnitt“ zu haben 😉

So ein Streifzug macht Appetit und wir suchen uns Pho 2000, einen recht bekannten Laden aus. Ich bin skeptisch, denn wir hatten in Hanoi ja sehr gutes Pho. Bekannt ist der Laden, weil Bill Clinton, damals noch Präsident der USA, dort überraschend aufkreuzte und Pho aß.
Ich hatte Pho Bo (also mit Rindfleisch) und Simone eine vegetarische Suppe. Beides war hervorragend. Kleiner Tipp, Regular Size reicht völlig aus.

Zum Schluss gingen wir noch in eine moderne, aber recht finstere Bar, mit asiatischer Techno-Musik. Ganz nett, aber der DJ hatte es nicht drauf. Nach einem Cocktail kehrten wir zurück ins Hotel.

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