Vietnam 2014 – Hue Part 1

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Drachenboote am Perfume River

Hue ist die fünft größte Stadt Vietnams. Verglichen mit Hanoi ist es aber eher ein beschauliches und verschlafenes Nest. Verstehe das nicht falsch, verglichen mit den meisten deutschen Städten ist es immer noch chaotisch und laut, aber eben nicht so, wie Hanoi.

Die Straßen sind breiter, und wegen der Hitze ist es tagsüber ruhiger. Aber wenn die Rushhour kommt, geht auch hier die Post ab.
Hue erinnert etwas an spanische Urlaubsorte. Hier gibt es viele Bars, Cafés und Restaurants, die sich auf Touristen eingestellt haben. Laute westliche Musik, vietnamesisches und westliches Essen, westliches Besteck usw.
Abends ist auch einiges los.

Da wir nur ein spärliches Frühstück hatten und früh auf den Beinen waren, wollten wir Hues Küche ausprobieren.
Wir hatten einen knusprigen Reispfannkuchen, ein Baguette, dass an einen Hot Dog erinnerte, Frühlingsrollen und Papaya-Salat. Sehr lecker.

Nach dem Essen streiften wir, wie so oft einfach ziellos umher. Am Parfüm Fluss kann man die typischen Drachen Boote sehen. Leider kommt einem alle 5 Meter irgendein Verkäufer entgegen, und will einem eine Bootstour andrehen. Hinzu kommen die Rikschafahrer und Straßenverkäufer. Ich kann ja verstehen, dass die von was leben müssen, aber es nervt trotzdem.

Anders, als in Hanoi, haben viele Häuser und Geschäfte ihren Hausaltar draußen. Man riecht überall Räucherstäbchen.
In der Nähe des Flusses fliegen Schwärme von Libellen herum, ähnlich wie bei uns Mücken, nur dass die Libellen nicht stechen.
Wir lassen uns treiben und kämpfen noch recht lange mit unserer Landkrankheit. Nach drei Tagen auf einem Boot, 4 Stunden im Bus und über 12 Stunden im Zug, wobei alles davon schwankte und wackelte, schwanken wir nun an Land. Schräges Gefühl.

Bei unserem Streifzug finde ich einen Laden mit kreativen T-Shirts und kaufe mir gleich zwei. Bekomme dazu eine Tüte, die aus Werbeprospekten für Lebensmittel gebastelt wurde. Einfach Klasse.

Wir laufen weiter und kommen in eine Wohnsiedlung, mit kleinen Häusern. Anscheinend verirrt sich selten ein Tourist da hin, denn wir sind die Attraktion dort. Menschen grüßen uns freundlich, lassen sich fotografieren. Es gibt dort Schulen und einige Kindergärten. Die Kinder sind neugierig, winken uns zu und grüßen uns, schauen uns hinterher.
Es gibt hier auch einige Internet-Cafes, in denen junge Menschen surfen oder Online-Spiele zocken.
Allein wegen diesem Viertel hat sich der Besuch in Hue gelohnt.

Abends waren wir wieder essen. Es gab Bun Cha Hue, die in dieser Gegend beliebte Suppe, und Huhn mit Zitronengras.
Danach waren wir noch in zwei Bars etwas trinken. Habe eigentlich gar nicht so viel getrunken, war aber trotzdem ziemlich blau.

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