Vietnam 2014 – Hanoi Part 4

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Hüte in die Luft

Heute wollte wir ursprünglich zur Ha Long Bucht, allerdings waren alle Touren bereits ausgebucht. Also haben wir einen weiteren Tag in Hanoi dran gehängt.
Eigentlich wollten wir nicht so viel machen, waren dann aber doch wieder den ganzen Tag unterwegs (wie meistens). Haben einige Sachen eingekauft, haben den Ngoc Son Tempel besucht, und haben uns den Tempel der Literatur angeschaut.
Der Tempel der Literatur war die erste Universität Vietnams. Heute fand dort die Zeugnissübergabe statt, was sehr fröhlich war. Viele junge Menschen festlich oder in Roben angezogen ließen sich von einer Armee junger Fotografen porträtieren.

Die Studenten waren sehr offen und manche konnten sogar ein wenig Deutsch und haben sich mit den Touristen unterhalten.
Auffällig war, dass keine Eltern anwesend waren.
Anscheinend war gerade das Schuljahr oder Semester zu Ende, den auch aus anderen Schulen strömten ganz junge und fröhliche Kinder, die von ihren Eltern empfangen werden.

Auf dem Weg zurück wollten wir uns noch etwas Gebäck von einer Straßenhändlerin kaufen. Diese hat uns (so hatten wir zumindest das Gefühl) übers Ohr gehauen. Und das Gebäck war auch nichts besonders. Im Prinzip so was ähnliches, wie bei uns Berliner, nur nicht so fluffig.
Daraus haben wir gelernt. Ich habe mir noch 2 T-Shirts gekauft, und dabei erfolgreich gehandelt. Yippie!

Ich muss leider sagen, dass das eine ziemlich nervige Sache mit den Straßenhändlern ist. Am Anfang ist man noch freundlich, aber man bekommt alle paar Sekunden irgendwas angeboten. Und meistens sind es die gleichen Sachen, nur von einer anderen Händlerin. Hinzu kommen die Taxi-, Rikscha- und Mopedfahrer, die einen fahren wollen. Und wir haben uns sagen lassen, dass das in Saigon noch schlimmer sein soll. Na dann Prost Mahlzeit.

Es gibt aber auch erfreuliche Begegnungen. Wir wurden von einer Englisch-Lehrerin und ihren Studenten angesprochen, ob wir als „Nativ speaker“ nicht mit den Studenten üben wollten.
LOL, wenn die wüsste, welche schlechten Noten ich in Englisch immer hatte. Aber egal, es hat Spaß gemacht.
Es folgten die üblichen Fragen, wie einem Hanoi gefällt, wie lange man da ist, ob man schon Streetfood probiert hat, und wo man her kommt.
Ich erzählte ein wenig von Deutschland und das es dort jetzt richtig kalt ist, und nicht das, was die Vietnamesen darunter verstehen. Der Student fragte mich, ob ich schon mal Schnee gesehen habe, denn er hat noch nie welchen gesehen. Niedlich. Wenn der wüsste.

Abends suchten wir uns noch eine nette kleine Straßenküche mit einer sehr netten Dame und irgendeiner Verwandten von ihr, die uns voll gequatscht hat. Aber nicht auf unangenehme Art. Wir aßen Pho Bo, die berühmte Suppe mit Rindfleisch. Saulecker.

Anschließend ging es früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen früh abgeholt werden für den Transfer zur Ha Long Bucht.

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