Ambientfestival 2014 – Slow food fürs Ohr

Ambientfestival 2014

Ambientfestival 2014

Dieses Jahr wurde unsere Vorfreude auf das Ambientfestival getrübt, da Nils Frahm diesmal nicht dabei sein sollte. Dennoch haben wir das Festival nun das dritte Mal in Folge besucht, da man dort immer wieder (uns) unbekannte aber interessante Künstler kennen lernen kann. Und das war auch diesmal so.
Diesmal waren wir sogar an zwei Tagen da. Bisher waren wir immer Samstags da, obwohl das Festival 4 Tage geht. Diesmal waren wir nicht nur am Samstag da, sondern auch am Sonntag. Am Sonntag spielte nämlich Rafael Anton Irisarri, den wir letztes Jahr kennen gelernt haben. Er war es auch, der mir am besten gefallen hat, obwohl er schon recht anders spielte, als letztes Jahr. Er war wohl schon ein paar Tage in Köln (er kommt aus Seattle). So war er in Köln unterwegs um Töne aufzunehmen, die er in seie Performance einbauen konnte. Dazu hat er eine E-Gittare mit einem Geigenbogen gespielt. Außerdem hat er sich mit Carlos Cipa für diesen Auftritt zusammen getan, was recht interessant war. Einige Besucher sind vorzeitig gegangen, und in der Pause hörte ich manche sagen, es wäre Ihnen zu technisch. Da ich eh (unter anderem) elektronische Musik höre, fand ich das überhaupt nicht zu technisch. Vor allem, weil er von einem Klavier begleitet wurde. Ist aber auch nicht schlimm. Ich mag Künstler, die polarisieren. Die, die allen gefallen, sind meist langweiliger, da konform.

Am Samstag haben mir beide Künstlergruppen gefallen. Rauelsson haben ein ruhiges und schönes Set gespielt. Hauschka und Samuli Kosminen haben dann recht kraftvoll und Energie geladen gespielt. Es ist schon erstaunlich, welche Töne man aus einem Flügel und einem Schlagzeug raus holen kann. Hauschka war durchaus ein würdiger Ersatz für Nils Frahm, auch wenn er aus Düsseldorf kommt. Als er das dem Publikum das mitteilte, gab es das übliche Gelächter.

Schlange vorm Ambientfestival 2014

Schlange vorm Ambientfestival 2014

Am Samstag war die Schlange vor dem Eingang, wie jedes Jahr sehr sehr lang. Und wie jedes Jahr wunderten sich die Passanten und man wurde immer wieder gefragt, was den hier los sei. Zum Glück war es nicht so kalt, wie letztes Jahr.
Dieses Mal am Samstag waren so viele Besucher, wie noch nie zuvor da (Info kam vom Veranstalter). Daher war die Bühne diesmal am Ende des Langschiffs der St. Aposteln Kirche am Neumarkt. Und trotzdem war es rappelvoll. Am Sonntag war die Bühne dann wieder wie gewohnt am Ende des hinteren Querschiffs.

Enttäuschend fand ich dieses Jahr die Licht-Show. Ja, bei so einem Festival geht es um Musik, aber für mich gehört das dazu. So ein Event ist für mich ein audio-visuelles Erlebnis. Vor allem, wenn man so eine tolle und ungewöhnliche Location zur Verfügung hat. Es war einfach zu einseitig, es passierte nicht viel und irgendwie fehlten auch kräftige Farben. Das war die Jahre davor schon besser.

Alles in Allem war es aber wieder ein schönes Festival mit interessanten Künstlern. Ich denke, nächstes Jahr sind wir wieder dabei.

Bilder habe ich alle mit meiner Fujifilm X-E1 und dem XF 14 mm und der Fujifilm X100s aus der Hand und aus Zuschauersicht gemacht. Am Samstag war die Musik so kraftvoll, dass man die X-E1 nicht hörte. Am Sonntag hingegen habe ich eher die X100s benutzt, da die nahezu geräuschlos auslöst.

Ambientfestival 2014

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Ein Gedanke zu “Ambientfestival 2014 – Slow food fürs Ohr

  1. Pingback: Ambientfestival 2014 mit X-E1 und X100s

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