Konzert von Nils Frahm in Düsseldorf

Ich habe ja bereits über Nils Frahm hier, hier, hier und hier berichtet.
Am Freitag gab es wieder ein Solo-Konzert von und mit ihm in der Nähe, und zwar in der verbotenen Stadt (Düsseldorf).
Das Konzert war ungewöhnlich spät (23 Uhr), war aber nicht schlimm, war ja Feiertag. Die Location war der Da-Vinci-Saal im Hotel Nikko. Wir waren schon etwas früher da, weil wir vorher noch in Düsseldorf essen waren. Also warteten wir noch ca. 20 Minuten an der Hotel-Bar, wo wir uns hausgemachte Limonade für 5€ das Glas genehmigten. Teuer, aber sehr lecker.

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Der Saal, in dem das Konzert stattfand war akustisch nicht besonders gut. Es gab auch keine Stühle, aber das ist bei seinen Konzerten öfters so. Es gab einige Kissen, auf die man sich setzen konnte, doch die meisten saßen oder lagen einfach auf dem Teppichboden.
Viele Besucher lagen einfach entspannt und mit geschlossenen Augen rum, kuschelten und genossen einfach die Musik.

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Tatsächlich begann das Konzert sogar 10 Minuten früher, allerdings nicht mit Nils Frahm, sondern einem Klavierspieler mit einer ziemlich abgefahrenen Maske. Ok, wir hatten gerade Halloween, und die Maske hatte was.

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Irgendwann kam auch Nils. Noch in nasser Jacke und mit Umhängetasche, so dass ich vermute, dass er quasi gerade aus dem Taxi oder aus der Bahn direkt auf die Bühne sprang. Er machte noch einige kurze Einstellungen, und schon ging es ist seiner ruhigen aber witzigen Art los.

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Musikalisch war es wieder ein Genuss. Das erste Lied war direkt mein derzeitiges Lieblingslied von ihm: Says. Man kann es in diesem kurzen Radio-Konzert hören, allerdings typisch für ihn, er hat quasi „on the fly“ improvisiert und daraus eine unglaubliche Live-Version gezaubert.

Er spielte auch einige Klassiker, wie „Said and Done“, machte allerdings auch ganz neue Versionen draus. Er spielte sogar einige Lieder quasi ineinander, wie ein DJ. So kam es, dass er nicht nur am Klavier oder an seinem E-Piano saß, sondern dazwischen, und beides gleichzeitig spielte. Echt abgefahren.

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Leider war die PA (also die Beschallungs-Anlage) nicht gut. Oder die Tontechniker. Das kann ich nicht sagen. Aber bei vielen tiefen Tönen gab es wirklich störende Verzerrungen und Knacks-Geräusche. Und später auch ein ständiges Grundrauschen. Ich hoffe, Nils hat den Jungs später die Ohren lang gezogen.

Nils Frahm in Düsseldorf

Nils Frahm in Düsseldorf

Nach dem Konzert stellte er sich, wie immer, an den Ausgang, so dass man sich mit ihm noch unterhalten konnte.
Sehr sympatisch.

Nils Frahm in Düsseldorf

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