Photokina 2012

Nun ist sie vorbei, die Photokina 2012. Die größte Foto-Messe der Welt. Ich war am Donnerstag und am Samstag da, und war danach jedes Mal gerädert.

Schon im Vorfeld wurde bekannt, dass die sonst in Halle 1 beheimatete Visual Gallery, eine Ausstellung vieler bekannter und weniger bekannter Künstler, zugunsten mehr Aussteller einfach gestrichen wurde. Zum Glück hat Leica die ganze Halle 1 gemietet und die Hälfte der Halle eine eigene Ausstellung organisiert. Natürlich war das nicht ganz uneigennützig. Aber im Gegensatz zu den anderen Herstellern waren das nicht reine technische Demos, sondern wirklich Bilder mit Inhalt und von Wert.

Es gab noch andere Ausstellungen, wie eine Ausstellung mit Bildern während und nach dem Tsunami in Japan. Doch diese Ausstellungen waren in irgendwelche Gänge und Ecken verbannt worden, so dass man schon genau suchen musste.
An der Aufteilung der Hallen hat sich zu den Vorjahren nichts geändert. Und obwohl ich schon zum dritten Mal da war, fällt es mir immer noch schwer mich dort zu orientieren.

Neben den Ausstellungen habe ich mir auch einige Kameras angeschaut, schadet ja nichts auf dem Laufenden zu bleiben. Die Dinger mal in der Hand zu halten und auszuprobieren ist mindestens so wichtig, wie ein Test in einer Zeitschrift.
Besonderes Interesse galt bei mir der X-Serie von Fuji, der neuen Nikon D600, der NEX-Serie von Sony und der Olympus OM-D.
Die Bedienung der X-Serie von Fuji ist schon gewöhnungsbedürftig. Sie sollen von der Bildqualität auch überragend sein. Allerdings sind mir diese Kameras für den Preis einfach zu langsam. Es ist nun eine neue Firmware für die X-Pro 1 da, die sie schneller machen soll, aber ich bin skeptisch.
Die D600 find ich haptisch sehr gut, da sie meiner D90 sehr ähnelt. Endlich mal eine Vollformat-Kamera, die nicht so groß, wie ein Vogelhäuschen ist. Bleibt abzuwarten, wie sie sich technisch schlägt. Habe schon in einigen Blogs Vergleiche mit der D700 und D7000 gelesen. Soll wohl keine Offenbarung sein, aber trotzdem ganz gut. Bei Lambertin gibt es sie inzwischen schon. Kostet dort derzeit 1997 €. Das ist deutlich über dem Preis von 1500 $, der bei den Gerüchten genannt wurde. Warten wir ab, wie schnell und weit der Preis noch fallen wird.
Die NEX-Kameras von Sony (hauptsächlich Nex-5, 6 und 7) sind ganz gut, aber eigentlich auch zu teuer.
Die Olympus OM-D war eine positive Überraschung. Sie ist deutlich kleiner, als die Werbeanzeigen vermuten lassen. Technisch ist sie aber wirklich gut. Vor allem sehr schnell.

Was gibt es noch zu berichten? Nun, das Übliche. Es war voll und laut. Aber alle zwei Jahre kann man sich das mal geben.

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