Fotoreise nach Metz

Hier ein kleines Review für die, die nicht dabei sein konnten, aber gerne wissen möchten, wie es war.

Abfahrt war mehr oder weniger pünktlich an der Kaiserstra0e in Brühl. Als Transportmittel diente ein großer Sprinter, der als Mini-Bus ausgestattet war. Zusätzlich dazu war ein Anhänger angekuppelt, wie man ihn aus Baumärkten kennt.
Die Hinfahrt verlief zügig und ohne besondere Vorkommnisse.

Um ca. 11.30 Uhr sind wir in Metz angekommen und wurden an drei Stellen vor unseren Hotels abgesetzt. Das Ibis-Hotel war das letzte, welches angefahren wurde. Dort gab es leider keinen Parkplatz für ein so langes Fahrzeug, also wurde nach ein paar Ehrenrunden der Anhänger abgekuppelt und separat abgestellt.

Wie verabredet trafen sich die Beteiligten um 13 Uhr vor der Kathedrale und machten eine kleine Besichtigung darin.
Bei der Kathedrale handelt es sich um eine gotische Kirche aus hellem Sandstein, deren besonderes Merkmal die Ausrichtung (nicht nach Osten), das hohe Schiff, und besonders die hohen und großen bunten Glasfenster, die auch von modernen namenhaften Künstlern, wie Marc Chagall entworfen wurden.

Nach der kurzen Besichtigung wurde dann das Mittagsmahl in einem kleinen Restaurant vor der Kathedrale eingenommen, welches bei den meisten aus Bier oder Wein, Flammkuchen oder Salat bestand.

So gestärkt machten wir uns anschließend auf einen kleinen Rundgang durch die Altstadt auf der Suche nach einem Lokal für das Abendessen und den Umtrunk. Die Suche gestaltete sich etwas schwierig, da kaum ein Restaurant so viele freie Plätze hatte, aber schließlich fanden wir doch ein Lokal, welches über genügend freie Plätze verfügte und unseren Ansprüchen genügte.

Nach der Einigung auf das Lokal ging jeder seiner Wege. Manche gingen ins Hotel, andere machten auf eigene Faust eine Erkundungstour durch die Stadt.
Um 19 Uhr traf man sich wieder beim ausgesuchten Lokal und verbrachte den Abend gemeinsam mit Unterhaltung und Schlemmerei.
Für den Umtrunk war das Lokal aber etwas zu fein (sprich zu teuer) und so machten sich noch einige Ausflügler auf zu einem irischen Pub in der Hoffnung noch etwas vom Fußballspiel zu sehen.
Einige wenige Hartgesottene gingen dann auch noch bewaffnet mit Kamera und Stativ weiter bis zum Centre Pompidou, um Nachtaufnahmen vom beleuchteten Gebäude zu machen. Es stellte sich leider heraus, dass die Beleuchtung des Gebäudes nicht so gut war, wie die der übrigen Stadt.
Es wurden also keine Nachtaufnahmen gemacht. Stattdessen kehrte man im besagten irischen Pub auf ein paar Bier ein, und ließ den Abend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen gingen einige Interessierte nach dem Frühstück zum Centre Pompidou. Sehr schönes Sommerwetter bot sich einfach dazu an schöne Außenaufnahmen vom Museum zu machen. Manch einer machte sich vielleicht sogar schon Hoffnungen auf den Sieg bei der Architektur-Jurierung.
Einige aus diesem Grüppchen gingen auch ins Museum rein, um sich die Kunstwerke anzuschauen. Ausgestellt wurden Werke von so berühmten Künstlern wie Pablo Picasso, Salvador Dali, Max Ernst, Andy Warhol
Fotografisch am interessantesten (zumindest für mich) war die oberste Etage. Dort gab es eigentlich „nur“ zwei, dafür sehr große Installationen, die sich mit unserer Wahrnehmung und dem Spiel damit beschäftigten. Besonders ein langer Raum, der komplett leer war, dessen Wände komplett verspiegelt waren und der an einem Ende ein vom Boden bis zur Decke reichendes Panorama-Fenster besaß, welches auch die einzige Lichtquelle war, war optisch sehr interessant. Die Spiegel waren nämlich so angebracht, dass man sich und alles andere verzerrt und vervielfältigt sah.

Nach dem Museumsbesuch verstreute man sich, aß unterwegs noch etwas und machte sich auf ins Hotel, denn die Rückreise nahte.
Gegen 15 Uhr machte sich die Gesellschaft mit neuen Erfahrungen und Fotos im Gepäck auf die Heimreise, welche bis auf einen kleinen Umweg auch recht ereignislos war.

Mein persönliches Fazit ist, dass Metz eine vielseitige und sehenswerte Stadt ist, die ich gerne noch Mal besuchen würde, da die Zeit, wie immer, zu knapp war, sich alles in Ruhe anzuschauen.
Ich habe viele schöne Erinnerungsfotos, aber auch einige vorzeigbare Bilder gemacht. Es hat sich also auch fotografisch gelohnt. Ich bin schon gespannt auf die Bilder der Anderen.

Meine Bilder findet ihr in meinem Metz-Album. Es werden noch weitere Bilder folgen.

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