Tolles Essen und wieder Ärger mit der KVB

Am Donnerstag waren wir in Köln zum Essen eingeladen, und haben es gewagt wieder mit der KVB zu fahren. Wie hier beschrieben, hatte ich in der letzten Zeit wenig Glück mit der KVB. Und was soll ich sagen, wir standen wieder in der Kälte und die Bahn kam nicht. Natürlich auch keine Durchsage.
Nach über 40 Min. Wartens war es mir zu bunt, und ich habe eine Telefonnummer angerufen, die neben dem Fahrplan gedruckt war. Dort wurde mir gesagt, dass es eine Störung am Neumarkt gegeben hat, und es sich immer noch auswirkt. Die Bahn komme aber gleich.
Schön, dass ich anrufen muss, um das zu erfahren.

Nun ja, irgendwann sind wir dann angekommen. Die Leute, von denen wir eingeladen waren, warteten schon recht lange. Zum Glück hat der Service des Restaurants ihnen die Wartezeit so angenehm wie möglich gestaltet.

Das Restaurant war das Le Moissonnier. Das einzige Restaurant in Köln und Umgebung mit zwei Michelin Sternen.
Vom Aufbau und der Inneneinrichtung her ist es eher schlicht und erinnert an ein Pariser Bistro. Der Service ist freundlich, diskret, zuvorkommend und vor allem gut geschult. Jeder konnte einem sagen, was man gerade isst, was man gerade trinkt, wo es her kommt usw.

Das Essen war einfach toll. Wir hatten alle das 4-Gänge Wochen-Menü inkl. 3 Gläsern Wein. Vor dem Essen hatte jeder noch ein Aperitif (verschiedene fruchtige Weine) und nach dem Essen ein Digestif (ich hatte ein Glas Marc de Champagne).

Unser Menü:
Vorspeise:
Jakobsmuscheln auf Herbstfrüchte in Moscato d’Asti
Dampfnudel mit Graved Lachs und Rote-Bete-Paste
Taschenkrebs-Cocktail mit getrocknetem Bonito

Mittel-Gercht
Rehbock-Filet und Pfifferlinge in Mandelmilch
Gnocchi und Tomaten-Beignet mit Sesam

Haupt-Gericht
Milchkalbskarre auf Barbecue-Art
knusprige Frikadelle von Kalbskopf und Langustine
Perlgraupen-Schnitte mit getrockneter Schwarzwurzel und Perlzwiebeln in Curry

Dessert
Financier mit gebratener Banane und Kokosnuss-Sahne
Zitronengras-Milchreis in Ananas-Passionsfrucht-Marinade
Kurkuma-Eis mit Curry-Karamell

Weine:
Màcon 2009 La Roche Vineuse – Bourgogne
St.-Nicolas de Bourgueil 2008 Le Vau Jaumier – Loire
Champ de la Truffière 2006 – Coteaux Varois

Wir haben uns sogar noch vor dem Dessert zwei Teller mit verschiedenen Käsesorten kommen lassen.

Das hört sich jetzt alles sehr viel an. Aber es waren jedes Mal nur relativ kleine portionen, so dass man nicht hinaus rollen musste. Das macht es, nemen dem tollen Service aus, warum das Essen so „teuer“ ist. Es bedarf eben viel Aufwand, da man im Prinzip sehr viele verschiedene hochwertige Gerichte für relativ wenig Personen machen muss. So kann man aber bei einem Essen sehr viele verschiedene Sachen und Geschmäcker probieren.
Außerdem gab es sehr viel Personal, das, wie schon gesagt, sehr gut geschult war. Man musste nie lange warten.

Mein persönlicher Favorit an diesem Abend war die knusprige Frikadelle von Kalbskopf und Langustine. Hört sich irgendwie merkwürdig an, wenn man den Namen so liest. Aber es sah gar nicht, wie eine Frikadelle aus, und war sehr lecker.

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