Trance Energy 2009 – Review

Gestern waren wir zum siebten Mal in Folge auf der Trance Energy in Utrecht Jaarbeurs (NL). Die Trance Energy ist das größte Trance-Event weltweit.

Allgemein

Noch nicht Mal ganz angekommen, und schon die erste böse Überraschung. 12 € Parkgebühren. Das finde ich echt unverschämt. Kostet jedes Jahr 1 € mehr, bei der gleichen Leistung. Kann mir auch nicht vorstellen, dass das Parkhaus jedes Jahr so viel mehr Kosten hat, die den höheren Preis rechtfertigen würden.

Aufbau war mehr oder weniger, wie gewohnt. Überraschend fand ich, dass die Classics-Stage die größte nach der Main-Stage war. Die Future-Stage hätte man sich sparen können. War wieder sehr provisorisch, da in der ehemaligen Chillout-Halle. Dafür wurden die Chilout-Bereiche über alle Hallen verteilt, was nicht so gut ist, wenn man einen freien Platz sucht.

Auch die Preise für Essen und Getränke waren nicht ohne. Ein Streifen Bons (4 Stück) kosteten 10 €. 1 Bier = 1 Bon, 1 Energy-Drink = 1,5 Bons, 1 kleine Flasche Wasser = 2 Bons. Es gab auch weniger Auswahl an Essen, dafür war das vorhandene relativ teuer. So ein schlabbriger ekliger Hot-Dog hat 2 Bons gekostet.

Dieses Jahr kam es mir auch irgendwie voller vor, als sonst. So gab es hier und da doch unangenehmes Gedränge. Trotz allem waren die Besucher aber wie gewohnt freundlich.

Auffällig war die große Polizei-Präsenz. Dieses Jahr sogar zum ersten Mal mit Hunden. Das hat sich auch direkt bemerkbar gemacht. Hab selbst gesehen, wie einige Menschen abgeführt wurden. Drupis waren dann zwar immer noch da, aber für so ein Event extrem wenige.

Licht, Deko und Sound

Nach den letzten enttäuschenden Jahren war das Licht dieses Jahr wieder einer Trance Energy würdig. Die High-Contrast-Stage hätte, wie früher üblich, so 2-3 Laser vertragen, aber ok, es war trotzdem ganz gut. Über die Future-Stage braucht man nicht zu reden (war halt nix), und die Classics-Stage war ähnlich der Club-Stage vom letzten Jahr. Die Main-Stage war wieder ein Hochgenuss. Rechts und links an den Seiten gab es aufbauten mit großen LCD-Monitoren und Lichtern. Über die ganze Halle hingen Traversen verteilt, die an einer Seite gesenkt werden konnten. An den Traversen waren unter anderem auch Laser angebracht. Waren zwar „nur“ monochrome Laser, ist aber nicht so schlimm. Multicolor wäre noch so die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Zusätzlich dazu gab es hinter dem DJ-Pult wertere Laser, LCD-Monitore und Lichter. Hab schon Events mit mehr Licht gesehen, aber das hier war gut angebracht und schön in Szene gesetzt. War schon beeindruckend. Hab natürlich einige Fotos und Videos davon gemacht.

Deko war an sich eigentlich keine Vorhanden, ist aber halt eine Trance Energy, und keine Innercity. Fand ich jetzt nicht so wild.

Sound war wieder gigantisch. Schön klar, sehr laut mit ordentlich Druck. Da gibt es nichts zu meckern.

Musik

Im Nachhinein muss ich sagen, dass wir gar nicht so viele DJs mitbekommen haben. Angefangen haben wir mit Tydi auf der Main-Stage, der aber relativ langweilig aufgelegt hat, so dass wir zur High-Contras-Stage gewechselt haben. Dort das ganze Set von Joop mitbekommen, welches für mich eines der besten von diesem Abend war (auch wenn zu langsam). Gut die Hälfte von Armin van Buuren haben wir uns angehört. Set war in Ordnung, wobei AvBs Trance-Energy-Sets für mich eher so zum gemütlichen Stehen, Hören und Light-Show schauen ist, weniger zum Feiern. Sind dann noch zur Classics-Stage gegangen, da wir Jochen Gielen hören wollten. Zu der Zeit war die Classics-Stage aber noch deutlich voller, als die Main-Stage. Auf die Tanzfläche ist man gar nicht erst gekommen, so voll war es. Und die Sound-Anlage war auf die Tanzfläche ausgerichtet, so dass man am Rand hauptsächlich Gedröhne mitbekommen hat. Trotzdem hab ich ein geiles Classics-Set rausgehört. Alleine „Open your eyes“ von Nalin&Kane brachte die Stimmung zum Kochen.
Ständig hört und liest man, dass solche Musik nicht mehr produziert wird, weil kein Bedarf mehr besteht. Die Classics-Stage war der perfekte Beweis, dass das Quatsch ist.
Die Leute, mit denen ich da war, meinen hinterher alle, dass die Musik nicht schlecht, aber einfach zu langsam zum Feiern war. Einzig die Classics-Stage wäre optimal gewesen.

Fazit

Trotz einiger negativen Punkte, fand ich diese Trance Energy die Beste seit so 3-4 Jahren. Es hat wieder Spaß gemacht, und ich werde nächstes Jahr wieder mit Freude dabei sein.

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Ein Gedanke zu “Trance Energy 2009 – Review

  1. Ich fand die Energy dieses Jahr von Anfang bis Ende super. Um einiges besser als letztes Jahr!
    Hab mal ein paar Videos von dir bei mir verlinkt, gefallen mir!

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