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Was manche so verstehen
Mal ein ulkiges Video zum Aufheitern:
Die Erde als Lebewesen
Das Lebewesen Erde.
Das klingt im ersten Augenblick vielleicht etwas esoterisch. Dabei meine ich das eher aus dem philosophischen oder wissenschaftlichen Blick aus.
Aber denken wir Mal daran, wie das Leben entstanden ist (dabei meine ich nicht die Geschichte aus der Bibel). Vereinfacht gesagt haben sich aus einzelnen Molekülen einzelne Zellen entwickelt, die eigentlich eigenständige Individuen waren. Manche von diesen Zellen haben sich zusammen getan, und bildeten größere Lebewesen, die zwar aus einzelnen Zellen bestanden, aber wiederum eigene unabhängige Individuen waren.
So entstanden so große Lebewesen, wie Dinosaurier, aber auch wir vernunftbegabten Menschen.
Wenn man es genau nimmt, bestehen wir aus einer Unsumme einzelner kleiner Zellen, die ihre Aufgaben erfüllen. Diese Zellen profitieren von diesem Zusammenschluss mit anderen Zellen.
Nun stelle man sich die Erde als ein sich gerade bildendes Lebewesen vor. Die einzelnen Zellen, sind alle Lebewesen, also auch die Menschen. Wir schließen uns zusammen, übernehmen verschiedene Aufgaben bauen ein Kommunikationsnetz (bei einem Lebewesen wäre das das Nervensystem).
Sehr ähnliche Merkmale also, wie bei der Entstehung von „normalen“ Lebewesen.
Gedanken über Wirtschaftsformen
Ich bin in einem kommunistischen Land geboren worden, und habe dort fast 10 Jahre gewohnt, bis ich nach Deutschland kam.
Damals war ich noch ein Kind, und habe nicht verstanden, was Kommunismus oder Kapitalismus ist, und wo die Unterschiede sind. Das ist heute zum Glück anders.
Als ich in der Schule dann als jugendlicher gelernt habe, was es ist und wo die Unterschiede liegen, war ich sehr unentschlossen. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.
Als dann immer mehr Länder des Ostblocks kapitalistisch wurden, dachten alle, mich eingeschlossen, dass der Kapitalismus besser sein, da er sich durchgesetzt hat.
Aber jetzt, über 20 Jahre nach dem Mauerfall, müssen wir eingestehen, dass das kapitalistische System auf Dauer auch nicht haltbar ist. Derzeit wird es eigentlich künstlich am Leben erhalten, indem „man“ Banken, internationalen Konzernen und ganzen Ländern mit immensen Finanzspritzen aushilft. Und mit „man“ meine ich eigentlich den Staat, und damit letztlich uns alle, die Steuerzahler. Hätte man diese sogenannten Rettungsschirme nicht ausgebreitet, gäbe es einen Dominoeffekt, der alles mit sich gerissen hätte.
Man sollte mal die Beträge, die man in der letzten Zeit in Banken oder Länder wie Griechenland, Island, Portugal, Spanien oder Irland gepumpt hat, mit den Beträgen, die man so jährlich für das Bildungssystem, für das Gesundheitswesen, Integration oder für die Unterstützung von Dritte-Welt-Ländern ausgibt, vergleichen. Da würde man wahrscheinlich Bauklötze staunen.
Die Frage bleibt, wie es weiter gehen soll. Dieses künstlich am Leben halten kann auf Dauer nicht gut gehen. Irgendwann wird es Löcher geben, die man nicht mit ein paar Milliarden stopfen kann, wenn man sich nicht vorher etwas Schlaues überlegt.
Der Kommunismus ist in der Theorie eigentlich ideal. Alles Erwirtschaftete wird in einen Topf geworfen, und dann an alle verteilt. Leider scheitert es an der menschlichen Natur. Wir sind keine Schwarmwesen, die in einem großen Kollektiv leben können. Wir sind Herdentiere, die auf den eigenen und den Vorteil für die Sippe bedacht sind. Außerdem sind wir faul. Im Kommunismus war es nicht nötig sich anzustrengen, man bekam ja immer das Gleiche. Also wozu anstrengen?
Der Kapitalismus ist in der Theorie auch ideal, da es von einem unendlichen Wachstum ausgeht. Leider sind unsere Ressourcen begrenzt (außer wir erobern Mal fremde Welten, die wir, wie Heuschrecken ausbeuten können). Dadurch ist unendliches Wachstum eigentlich nicht möglich.
Marx und andere Kommunisten haben schon vor langer Zeit vorausgesagt, was wir heute erleben. Im Verhältnis zu der gesamten Menschheit horten nur ganz wenige Menschen das meiste Geld. Diese Menschen werden auch immer reicher, und die Armen immer ärmer. Ist ja auch kein Wunder. Wenn ich 10 € und 10 Personen habe, kann ich jeweils einen Euro an jeweils eine Person verteilen, oder ich verteile 9 € an eine Person, und den Rest teile ich unter den restlichen 9 Personen auf. Damit ist die Geldmenge gleich, nur die Verteilung anders. Und in der Regel versucht die Person mit den 9 € auch noch den Rest von den 10 € zu bekommen.
Es gibt Wissenschaftler, die errechnet haben, dass es genügend Geld und Nahrung für alle, ja sogar für mehr Menschen auf der Welt gibt. Dennoch verhungern täglich so viele Menschen.
Aus meiner Sicht, haben wir als Menschheit zwei gravierende Probleme, die sich aber natürlich aus vielen „kleinen“ Problemen zusammen setzen.
Zum einen fehlt es uns an einer Idee für eine umsetzbare Alternative zu den beiden Systemen. Zumindest habe ich von keiner gehört oder gelesen.
Zum anderen stehen wir uns selbst im Weg. Das werden wir aber auch nicht so einfach ändern können. Eine handvoll Enthusiasten, die irgendwo für oder gegen etwas demonstrieren, bewirken relativ selten solche großen Umwälzungen. Dafür müsste jeder Mensch erkennen und einsehen, dass es so auf Dauer nicht weiter gehen wird.
Aber arme und ungebildete Menschen haben ja meist andere sorgen, z.B. wann bekomme ich das nächste Mal etwas zu Essen. Daher wäre es eigentlich die Pflicht der reicheren und gebildeten Menschen etwas in Gang zu bringen. Aber wir sind ja bequem. Wenn es uns gut geht, werden wir es nicht einfach so ändern wollen, da wir dann ja vielleicht weniger haben.
Ich glaube auch nicht, dass sich in der nächsten zeit etwas ändern wird. Dazu sind die Systeme zu starr, zu stark miteinander verzahnt, und mit Führungen, die lieber an ihre Wiederwahl, als an der Bevölkerung interessiert sind.
Warum Congsrat mir keine Surf-Flat bietet
Ich habe vor einigen Monaten meinen langjährigen Vertrag bei O2 gekündigt, und bin zu congstar gewechselt. Da ich nur wenig telefoniere und wenige SMS verschicke, lohnt sich für mich eigentlich nichts mit Grundgebühr und Flats.
Congstar bietet, wie viele andere Anbieter auch, Postpaid-Verträge an. Es ist im Prinzip, wie Prepaid, nur dass man eine Rechnung bekommt und hinterher bezahlt. So spart man sich das Aufladen des Guthabens. Das alles ohne Grundgebür. Man zahlt nur für das, was man vertelefoniert.
Anfang des Jahres habe ich mich entschlossen ein Smart-Phone zu erwerben. Deswegen habe ich mich im Vorfeld bei congstar auf der Internetseite informiert, ob sie Datenflats fürs mobile Surfen anbieten, was der Fall war.
Also habe ich mir das Gerät gekauft, und wollte nun meinen Tarif um den Tarif der Surfflat erweitern, und siehe da, es geht nicht!
So habe ich bei congstar nachgefragt, und es wurde bestätigt. Die einzige Möglichkeit ist eine neue SIM-Karte und damit eine neue Nummer zu bekommen.
Da ich meine Nummer, die ich schon seit vielen Jahren habe, behalten möchte, bin ich zu einem Gravis-Store gefahren. Dort werden auch congstar-Verträge abgeschlossen. Vielleicht haben die noch eine andere Möglichkeit.
Bei Gravis hat sich herausgestellt, dass die eigentlich keine Ahnung haben. Aber sie waren sehr hilfsbereit, und haben selbst bei congstar angerufen.
Congstar hat geraten, ich solle doch zu einem anderen Anbieter wechseln, und dann wieder zurück zu congstar kommen. So könnte ich meine Nummer behalten, und den Surfflat-Tarif bekommen.
So etwas habe ich noch nie gehört. Ein Unternehmen gibt mir den Rat zur Konkurrenz zu wechseln.
Außerdem ist das ein toller Trick, bei dem ich zwei Mal Einrichtungsgebühr zahlen dürfte (ein Mal bei der Konkurrenz und dann noch Mal bei congstar).
Ich vermute einfach, dass in deren Verwaltungssoftware einfach das Knöpfchen zum Addieren dieses Tarifs zu meinem einfach fehlt. Den rein technisch wäre es durchaus jetzt schon möglich.
So habe ich noch Mal bei congstar nachgefragt, und bekam die Information, dass an dem Problem gearbeitet wird, und eine Lösung im Frühjahr 2011 erwartet wird. Und das, obwohl ich um ein konkretes Datum gebeten habe, um entscheiden zu können, ob sich die Warterei lohnt. Zwei Wochen könnte ich noch warten. Aber wenn das erst im Mai oder später funktioniert, wäre das sehr ärgerlich.
Da ich keine konkrete Info bekommen habe, suche ich nun nach einem guten Postpaid-Anbieter mit Surfflat und gutem Netz.
Tolle Videos
Hab ein paar echt interessante Videos für euch:
Black Swan
Ich gehe relativ selten ins Kino. Dafür ist das Kino einfach zu teuer, und es gibt nur wenige Filme, die es auch wert sind im Kino gesehen zu werden.
Gestern war ich mit ein paar Freunden in „Black Swan“. Ich habe mich im Vorfeld gar nicht mit dem Film beschäftigt, und nur zufällig den Trailer gesehen. Ich wollte mich überraschen lassen.
Der Film handelt von einer Balletttänzerin auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Sie bekommt die Hauptrolle im Stück Schwanensee.
Eigentlich ist sie aber eine psychisch labile Person, die sich früher selbst verletzt hat. Sie lebt mit ihrer Mutter zusammen, die sie zwar wie ein kleines Mädchen behütet, gleichzeitig aber unter Druck setzt. Die Mutter war früher selbst Balletttänzerin gewesen, hat es aber nicht weit gebracht, und will ihre Träume nun durch ihre Tochter verwirklichen.
In dem Stück kommen unter anderem „der weiße Schwan“ und „der schwarze Schwan“ vor. Wie die Farben schon vermuten lassen, ist der Weiße „gut“ und der Schwarze „böse“. Und sie soll beide tanzen, was sehr unüblich ist.
Nach und nach scheint sie die Rolle aufzufressen, denn sie sieht sich teilweise selbst in anderen Menschen. Ihr eigenes Spiegelbild scheint nicht sie wider zu spiegeln. Sie hat das Gefühl sich in den schwarzen Schwan zu verwandeln. Und das ist ernst gemeint.
Je weiter der Film fortschreitet, desto abgedrehter werden ihre Halluzinationen. In ihrer Tanzgruppe ist eine neue Tänzerin, die zwar nicht so gut tanzen kann und auch nicht so gut aussieht, die aber die schärfste Konkurrenz ist und eine unwahrscheinliche Wirkung auf das männliche Geschlecht hat. Diese neue Tänzerin sucht Kontakt zu der Hauptperson, überredet sie sogar zu einem Party-Abend mit Männern, Alkohol und Drogen. An diesem Abend landen beide Frauen sogar miteinander im Bett. Man fragt sich allerdings, ob diese neue Tänzerin real, oder nur ihre Fantasie ist. Tatsächlich ist es etwas von beidem. Die Hauptperson projiziert ihre Bewunderung aber auch ihren Neid auf diese Frau, und erschafft sich eine Art imaginäre Freundin.
Was mich an dem Film am meisten verstört hat, war eigentlich subtil, aber doch so dominant, dass es fast unerträglich war. Der Film besteht hauptsächlich aus frontalen Nahaufnahmen von Gesichtern. Unabhängig davon, ob die Person steht, sitzt, liegt, geht oder tanzt. Und zwar so nah, dass man meint, die Schauspieler stoßen gleich mit der Nase gegen die Kamera.
Jeder Mensch hat normalerweise einen Radius, in dem er andere Personen nur ungern auf Dauer rein lässt. An sonsten wird es unangenehm. In der Regel ist das der Radius, den man mit seinen ausgestreckten Armen ziehen kann.
In dem Film ist man die meiste Zeit aber näher an „fremden“ Menschen. Somit baut sich so ein bedrückendes und beklemmendes Gefühl auf. Ein ganz einfacher, aber effektiver Trick.
Die Besetzung hat mir auch sehr gut gefallen. Natalie Portman hat es geschafft sowohl die in sich gekehrte und verstörte junge Frau und dann auch die impulsive Verführerin zu spielen.
Außerdem ist Vincent Cassel eh einer meiner Lieblinsschauspieler. Als ziemlich schräger und undurchsichtiger Leiter des Balletts macht er eine gute Figur.
Zu bemängeln gibt es nicht viel. Das Ende ist etwas unverständlich für mich gewesen. Ich will nicht zu viel verraten, aber am Ende ist sie stark verletzt, und man weiß nicht genau, wodurch.
Alles in allem ein hervorragender und sehenswerter Film.



